Mitdenken, mitreden: Jugend trifft Politik in der Hombrucher Jugendfreizeitstätte

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Roland Holze, Angelika Schmitt, Thilo Frebel und Melanie Michels (hinten v. l.) vom Jugendamt sowie die Bezirkspolitiker Ulrich Steinmann und Hans Semmler (vorne v. l.) wollen Jugend und Politik an einen Tisch bringen. (Foto: Otworowski/Jugendamt)
Dortmund: Hombruch |

Mitdenken, mitreden, beteiligt sein! Das sollte für jeden selbstverständlich sein. Nur leider ist der Zugang zu politischen Themen manchmal etwas schwierig. Gerade, wenn es um den Kontakt von Jugend und Politik geht.

„Wir möchten, dass Kinder und Jugendliche Politiker als Menschen begreifen und sich mit ihnen auseinandersetzen“, sagt Angelika Schmitt vom Jugendamt. Die Fachreferentin für Kinder- und Jugendförderung lädt daher am Dienstag, 11. Juni, junge Menschen ab 12 Jahren zum 1. Hombrucher Jugendforum ein. Das Treffen mit Bezirkspolitikern findet im Epi-Zentrum, der Jugendfreizeitstätte (JFS) Hombruch, an der Kieferstraße 32 statt und beginnt um 17 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Jugend und Politik sollen im Rahmen eines World-Cafés miteinander ins Gespräch kommen“, erklärt Thilo Frebel von der JFS Eichlinghofen. Dabei geht es um Themen, die alle interessieren, zum Beispiel die Frage „Was gefällt mir und was gefällt mich nicht im Stadtbezirk Hombruch?“. „Wahrscheinlich werden sich schon im Laufe des Abends die ersten Themenschwerpunkte herauskristallisieren“, vermutet Roland Holze von der JFS Hombruch.

Die Hombrucher Bezirkspolitik und das Team der Kinder- und Jugendförderung wollen mit dem Forum an die guten Erfahrungen der letzten Jahre anknüpfen. Von dem Beteiligungsprojekt Blue-Box, bei dem der Skaterpark neben dem Epi-Zentrum entstanden ist, über gemeinsame Reisen nach Weimar und Potsdam bis zu einer Zeitung, die Schulter an Schulter von Jugendlichen und Politikern verfasst wurde, reicht die erfolgreiche Zusammenarbeit. „Diese Kontakte möchten wir jetzt weiter ausbauen und vertiefen“, betont Bezirksbürgermeister Hans Semmler. „Daher ist es wichtig, dass wir auf die jungen Menschen zugehen“, ergänzt Ulrich Steinmann, der stellvertretende Hombrucher Bezirksbürgermeister.
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