Kreistag der Dortmunder Volleyballer

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von links: Michael Fuchs (VSC), Kurt Pommerenke (ASC 09 Dortmund), Henrike Wiedemann (ASC 09 Dortmund) Klaus Wilke (TV Hörde) und Heijo Lüring (FC Brünninghausen)
Der ordentliche Kreistag des Volleyballkreises Dortmund konnte im Rekordtempo abgewickelt werden. Bedauerliches Desinteresse oder große Zufriedenheit? Denn von 41 Mitgliedsvereinen waren nur 12 Vereine durch Delegierte vertreten.

Der bewährte aus nur 5 Mitgliedern bestehende Vorstand wurde in seinen Ämtern bestätigt. Der bereits seit 1972 amtierende Vorsitzende Klaus Wilke (TV Hörde) wurde zum 20. Male wiedergewählt. Der Hörder ist zugleich für den Spielbetrieb und die Öffentlichkeitsarbeit der Dortmunder Volleyballer verantwortlich. Michael Fuchs (VSC 08 Dortmund) wurde als 2.Vorsitzender, Schiedsrichterwart und Lehrwart bestätigt. Für die Finanzgeschäfte ist Kurt Pommerenke (ASC 09) zuständig. Für den Breiten- und Freizeitsport ist weiterhin Heinz-Josef Lüring (FC Brünninghausen) verantwortlich. Zum fünfköpfigen Kreisvorstand gehört auch die zuvor auf dem Jugendtag gewählte Henrike Wiedemann (ASC 09).

Für den nach München verzogenen Ralf Barabasch (ehemals TV Hörde) konnte leider kein Kandidat für die Aufgaben des Schulsportbeauftragten gefunden werden.
„Die Kooperation zwischen Schule und Verein ist die Basis der gesamten Jugendarbeit“, hat Kreisvorsitzender Klaus Wilke noch einmal die elementare Bedeutung betont und gleichzeitig die Suche nach einem geeigneten Kandidaten noch nicht aufgegeben. Große Hoffnungen verbindet der Kreisvorstand mit den vom Westdeutschen Volleyball-Verband im August in den fünf Bezirken eingestellten Nachwuchskoordinatoren, die die Vereine bei der Zusammenarbeit Schule und Verein beraten und unterstützen sowie die Lehrefortbildung durchführen sollen.

Zum Kreisgerichtsvorsitzenden wurde erneut Thomas Misikowski (TV Hörde) gewählt, der mit den bestätigten Beisitzern Peter Jaschinski (VfL Kemminghausen) und Christoph Koch (TV Jahn) für die Streitigkeiten aus dem Spielverkehr der Stadtligen zuständig ist. Die Kasse wird von Marion Werth (TV Berghofen) und Eduard Beck (TV Mengede) geprüft.

Kooperation zwischen Schule und Verein, Lehrerfortbildung im Primarbereich durch den WVV, offene Ganztagsschule, Turbo-Abitur, Reform des Spielbetriebes, neue Spielformen bei der Jugend. Das sind die Aufgabenfelder, die der Kreisvorstand zusammen mit 41 Volleyballvereinen zu beackern hat. Die vom WW geplante Strukturreform wurde vorerst verschoben, weil die geplante Auflösung der 41 Volleyballkreise und die Bildung von Regionen bisher auf einhellige Ablehnung gestoßen ist.

In seinem Bericht konnte der Kreisvorsitzende Klaus Wilke durchaus eine erfreuliche Bilanz vorlegen. Rund 2800 organisierte Volleyballer pritschen, baggern und schmettern um Meisterschaftspunkte. Der TV Hörde stellt mit den Dritte-Liga Herren und den in die Verbandsliga aufgestiegenen Damen in der kommenden Saison die ranghöchsten Teams. Mit den zweiten Herren (Oberliga), den Damen (Verbandsliga) und den zweiten Damen (Landesliga) konnte der Traditionsklub aus dem Dortmunder Süden gleich drei Aufstiege feiern.

Im Jugendbereich stellte der TV Hörde in diesem Jahr bei den Westdeutschen Meisterschaften erneut die erfolgreichsten Mannschaften. Die Hörder brachten in diesem Jahr 6 Jungen-Mannschaften und 2 Mädchen-Mannschaften zu den Titelkämpfen und belegen in der aktuellen WVV-Rangliste der erfolgreichsten WVV-Nachwuchsvereine als bester Verein aus Westfalen-Süd erneut einen Spitzenplatz.

Aber auch die anderen Vereine haben erfreuliche Fortschritte in der Jugendarbeit der Mädchen gemacht. Der VSC Dortmund brachte mit den U13-Mädchen erneut ein Nachwuchsteam zu den Westdeutschen Meisterschaften.

Der TV Mengede löste als Staffelsieger der U18 und U14 sowie als Vizemeister der U20 genauso das Ticket zum Bezirkspokal wie der Staffelsieger TSC Eintracht bei der U16.

Einen breiten Rahmen nimmt weiterhin der Breitensport ein. Rund 81 Mannschaften spielen in den Klassen Damen, Herren und Mixed in lockerer Runde während der Trainingszeit in der Woche in 12 Staffeln um die Titel des Stadtmeisters.
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