TV Hörde beim Tabellenführer nur Außenseiter

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(Foto: Ruhr Nachrichten)
Volleyball
Dritte Liga
Post Telekom SV Aachen – TV Hörde

Wenn sich der Trend des ersten Rückrundenspieltages fortsetzt, fahren die Volleyballer des TV Hörde am späten Sonntagnachmittag (18.01.2015, 17.00 Uhr) nicht ohne Siegchancen zum bisher erst einmal besiegten Tabellenführer. Denn alle Mannschaften der oberen Tabellenhälfte unterlagen den auf den hinteren Rängen platzierten Teams.
Zu den Verlieren gehörten neben Tecklenburg und Bonn auch Hörde und Aachen.
Die Hörder brachen nach einer souveränen Vorstellung im vierten Satz total ein und beschenkten das Kellerkind ASC Göttingen mit zwei Punkten. Die Aachener hatten offensichtlich den USC Münster unterschätzt und verließen das legendäre Volleyballdome nach dem 1:3 mit leeren Händen.

Während TVH Trainerin „Tee“ Slacanin die Pleite mit der langen Spielpause und der fehlenden Konstanz begründete, gaben die Postler aus Aachen auf ihrer Homepage selbstkritisch zu, dass ihnen die richtige Einstellung gefehlt hat. In der Hinrunde lieferten sich die Kontrahenten vor vollen Tribünen ein Spiel auf höchstem Niveau mit langen Ballwechseln, aber einem unglücklichen 13:15 im Tiebreak. „Mit Hörde erwarten wir einen total heißen Gegner, der uns nichts schenken wird. Das haben schon die knappen Spiele in den letzten Jahren und in der Hinrunde gezeigt“, hat der Spitzenreiter angekündigt. In der letzten Saison spielten die Hörder beim 0:3 vor einer Geisterkulisse mit 5 Zuschauern, weil die Aachener Fans zu den gleichzeitig spielenden Ladies in Black strömten.

Der heimstarke PTSV hat im Vergleich zu den Dortmunder Gästen deutliche Größenvorteile und kann allein sechs Spieler mit Gardemaß über 2 Meter aufbieten. Wenn Spielmacher Pascal Rademacher den Monsterblock umspielen will, muss die zuletzt wackelnde Annahme stabilisiert werden. „Tee“ Slacanin hat in der Woche ihr frustriertes Team moralisch wieder aufgerichtet und an den Schwachpunkten Annahme und Aufschlag gearbeitet. „Die Stimmung ist gut, die Truppe hat bisher konzentriert und gut trainiert“, berichtet Co-Kapitän „Dodo“ Karkoszka. Bis auf Mittelblocker Robin Frosting sind alle Spieler an Bord, sodass die Hörder zum ersten Male mit einem 12-Kader anreisen können. Wie immer wird die Startsechs erst nach dem Einspielen nominiert.
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