Unser schönster Garten: Eine Oase für Mensch und Tier

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Bananenpflanze mit Früchten mitten in Oberbilk (Foto: Stefanie Siegel)
 

Im Rahmen der Aktion „unser schönster Garten“ von OBI Rath und dem Rhein-Boten, durften wir einen Blick in die Gartenoase von Familie Göcke aus Oberbilk werfen.

Erfreut öffnet Rosi Göcke uns die Türen und beginnt sofort von ihrem Garten zu schwärmen: „Ich bin so stolz auf unsere Bananenstauden, ich dachte, die muss ich einfach zeigen“, sagt sie als Begründung für ihre Bewerbung bei „unser schönster Garten“. Und damit hat sie vollkommen Recht. Die hohen Stauden fangen direkt den Blick, wenn man den langen Garten betritt und sorgen für ein angenehmes Urlaubsfeeling. Vier Stauden stehen dort, alle fast vier Meter hoch und sie tragen sogar Früchte.

Bananenstauden von OBI

„Vor gut sieben Jahren haben wir die Stauden bei OBI gekauft und dieses Jahr haben wir zum ersten Mal richtige Früchte daran“, erzählt Manfred Göcke glücklich. „Wir fanden das damals so exotisch und das hat ja auch nicht jeder im Garten, schon gar nicht in einer Großstadt wie Düsseldorf.“ Neben den Bananen gibt’s hier Äpfel, Birnen, Pflaumen, Pfirsiche, Kirschen, Apfelsinen und sogar Zitronen zum Naschen.
Ein weiterer Stolz der beiden Düsseldorfer ist das große Insektenhotel, in dem sich Bienen, Hummeln, Ohrenkneifer und vieles Mehr nur so tummeln. Und auch in dem großen Teich ist einiges los. Blutegel, Frösche, Karpfen und bunte Kois ziehen dort ihre Bahnen. „Unser größter Graskarpfen ist über einen Meter lang“, so Manfred Göcke stolz. Vor gut 20 Jahren haben er und seine Frau den Teich selbst angelegt, die Fische haben sie bereits seit 15 Jahren. Ein großes Aufgebot an Schilf dient als natürlicher Wasserfilter. „Bei uns ist alles nur Natur, wir benutzen keine Chemie“, so das Ehepaar. Deshalb wachsen ihre Pflanzen bestimmt auch so gut, denn vor ein paar Jahren kurz nach Weihnachten fanden sie eine verkommene Nordmanntanne am Straßenrand. „Nimm das hässliche Entlein mal mit“ sagte Manfred damals zu seiner Frau. Heute ist die Tanne prächtig und überragt sogar noch die Bananen.

"Unser aller Wohlfühlort"

Zu dem 700 m² großen Garten gehört auch eine gemütliche Laube, die ungefähr 100 m² umfasst und neben Küche und Bad auch ein Wohn- und Schlafzimmer beherbergt. „Richtig wohnen tun wir nicht hier, aber quasi um die Ecke“, berichtet Rosi. „Es ist auch einfacher Zuhause zu schlafen, wegen Roberto und Viola, das hier ist unser aller Wohlfühlort und ein Hobby“. Viola ist die Katze, die das Ehepaar vor gut einem Jahr aus dem Tierheim geholt hat und, die sich pudelwohl im Schatten der Bananenstaude räkelt. Roberto heißt der Papagei, genauer gesagt eine Gelbstirnamazone, den Göckes vor 21 Jahren gekauft haben als er noch ganz klein war und noch nicht einmal richtige Federn hatte. „Heute ist es leider zu warm für ihn hier draußen, deswegen mussten wir ihn Zuhause lassen“, tröstet uns Rosi. Normalerweise quatscht er in dem großen Gehege fröhlich vor sich hin: „Ja, Roberto kann sprechen“, erzählt sie stolz.
Doch nicht nur Insekten, Fische, Frösche und Katze fühlen sich hier wohl. Plötzlich sitzt eine Ente auf dem Dach der Hütte und quakt uns laut an. Das Ehepaar Göcke lacht und erklärt: „seit Jahren kommt uns ein Entenpaar besuchen. Einmal brachten sie sogar elf Küken mit, das war ein Getümmel hier“. Die beiden kümmerten sich um sie, doch leider war der Teich doch ein wenig eng, also brachte die Entenhilfe sie wieder in den Volksgarten. „Aber die beiden Großen kommen uns trotzdem noch besuchen“, so Manfred.
In der Oase von Familie Göcke fühlt sich halt jeder wohl, sowohl Mensch als auch Tier.
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