Bundestagswahl: Vier Fragen an Gisela Piltz

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Gisela Piltz (FDP) (Foto: Stefanie Siegel)

4 Kandidaten, 4 Fragen: Das Bewerber-Quartett um die Direktmandate im Düsseldorfer Norden ist gut durchgemischt. Nun decken wir die Karten auf. Der Süd-Wahlkreis folgt in unserer kommenden Mittwochsausgabe (18. September).

Gisela Piltz (48) gehört dem Bundestag seit 2002 an. Derzeit ist die selbständige Rechtsanwältin stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende der FDP-Landesgruppe. Ihre Partei wählte sie auf Platz 2 der Landesliste. Gisela Piltz wurde zwar in Köln geboren, möchte aber nirgendwo anders wohnen als in Düsseldorf.

In Berlin will ich durchsetzen,...

... wofür ich in den vergangenen Jahren mit Leidenschaft gearbeitet und gekämpft habe: Stärkung der Bürgerrechte, ein wirksamer Datenschutz. Menschen gehen oft zu sorglos mit persönlichen Angaben um. Ich setze mich für ein Datenschutzsiegel ein, vergleichbar mit der Stiftung Warentest. Solides Haushalten ist ein Thema, das ich seit Beginn meiner politischen Tätigkeit für essentiell halte.

Für den Job bin ich die Richtige, weil...


... ich in den vergangenen elf Jahren bewiesen habe, das ich die Richtige bin! Ich denke, die Menschen wissen, woran sie bei mir sind. Ich habe im politischen Geschäft gezeigt, dass mir nicht so schnell bange wird, dass ich im besten Sinne nervig sein kann und Positionen konsequent vertrete.

Was Berlin von Düsseldorf lernen kann, ist...


... gute Verwaltung. Ich kenne keine deutsche Stadt, die besser regiert wird als Düsseldorf. Die Haushalt ist ausgeglichen, die Schulsanierung läuft. Berlin ist zwar ein Hotspot, man kann dort jede Menge Promis treffen, aber die meisten erkenne ich ohnehin nicht.

An einem arbeitsfreien Tag...

... arbeitsfreie Tage gibt es nicht. Schließlich wurde ich nicht dafür gewählt, auf Anfragen nicht zu antworten. Als Abgeordnete habe ich gelernt, damit umzugehen. Das hat einfach mit der Verantwortung zu tun, die ich übernommen habe. Das bedeutet nicht, dass ich nicht abschalten kann, das geht in der Regel sogar sehr schnell, etwa, wenn ich mich mit Menschen treffe, die nicht in der Politik arbeiten. Ich jogge auch gern mal durch den Hofgarten.

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