Bundestagswahl: Vier Fragen an Philipp Tacer

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Philipp Tacer (SPD) (Foto: Stephan Köhlen)

4 Kandidaten, 4 Fragen: Das Bewerber-Quartett um die Direktmandate im Düsseldorfer Norden ist gut durchgemischt. Nun decken wir die Karten auf. Der Süd-Wahlkreis folgt in unserer kommenden Mittwochsausgabe (18. September).

Philipp Tacer (30) tritt für die SPD im Düsseldorfer Norden an. Er ist beruflich als Hochschulmitarbeiter tätig und schließt derzeit sein Studium (Politikwissenschaft und Geschichte) an der Heinrich-Heine-Universität, deren AStA-Vorsitzender er war, ab. Tacer ist ledig und lebt in Derendorf.

In Berlin will ich durchsetzen,...

... dass eine Mietpreisbremse eingeführt wird. Düsseldorf ist für viele normale Bürger und Berufsgruppen unbezahlbar geworden. Insbesondere bei Neuvermietungen sollten Vermieter verpflichtet werden, keine überzogenen Preise zu veranschlagen. Dazu kommt, dass bei der Vermittlung Makler dicke Provisionen von Mietern kassieren. Das sollten Vermieter übernehmen. Was das betrifft habe ich von vielen Maklern sogar positives Feedback bekommen. Außerdem sollte es bei Bus und Bahn eine bessere Taktung geben. Dafür bedarf es einer städtefreundlichen Politik im Bund.

Für den Job bin ich der Richtige, weil...

... ich mit meinen bisherigen Erfahrungen in der Kommunalpolitik bewiesen habe, dass ich Menschen zuhören kann, ihre Alltagsprobleme kenne und gelernt habe, gemeinsam gute Lösungen zu finden. Ich stehe für einen Politikstil, der auf Dialog und Augenhöhe mit den Menschen setzt. Ich habe nicht den Anspruch, nur vorgefertigte Meinungen zu präsentieren.

Was Berlin von Düsseldorf lernen kann, ist...

Düsseldorf ist aus meiner Sicht die toleranteste Stadt in Deutschland! Während man in Köln keine Kneipe findet, wo man auch Alt trinken kann, wird in Düsseldorf durchaus auch Kölsch ausgeschenkt. Von dieser Toleranz kann auch Berlin etwas lernen. Ich finde auch, dass die Fortuna so sympathische Fans hat, dass Hertha BSC davon lernen sollte.

An einem arbeitsfreien Tag...

... finde ich das Tollste, wenn das Telefon nicht klingelt, man keine E-mails beantworten muss und in den Tag hineinleben kann, ohne an die Diktatur des Terminkalenders gebunden zu sein. In meiner knappen Freizeit bin ich gern mit Freunden unterwegs. Ich gehe gern ins Düsseldorfer Schauspielhaus oder besuche Konzerte im Zakk.

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