Ratsherr Pavle Madzirov in der Fatih-Camii-Moschee in Eller: Ins Gespräch kommen

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Die CDU Mörsenbroich informiert sich vor Ort in der Fatih-Camii-Moschee. Karl Tauschke (links), Inci Ahmet (3.v.l.), Hayreddin Onay (5.v.l.), Kurat Hamil (5.v.r.), Marc Deisenroth (4.v.r.), CDU-Ratsherr Pavle Madzirov (3.v.r.) und Yurdagül Özyurt (rechts) vor der Qibla im Raum des Freitagsgebets.
Düsseldorf: Moschee |

Düsseldorf. Ratsherr Pavle Madzirov, Sprecher der CDU-Fraktion im Integrationsrat, Karl Tauschke, 2. Vorsitzender CDU-Ortsverband Mörsenbroich, und Marc Deisenroth, Vorstand Junge Union Stadtbezirk 6, besuchten im Rahmen von „Mörsenbroich auf Tour“ mit Bürgen ihres Stadtteils die Fatih-Camii-Moschee in Düsseldorf-Eller. Sie informierten sich im Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden der Moschee, Inci Ahmet, und seinem Stellvertreter Kural Halil über die Situation der türkischen Moslems in Düsseldorf.



Ein Minarett findet man ebenso wenig wie das typische Kuppeldach, und der Muezzin ruft nur von der Mafihl im Inneren des Gebäudes zum Gebet. Das Gemeindezentrum der Fatih-Camii-Moschee in der Festenbergstraße in Eller präsentiert sich von außen eher unauffällig. Das äußere Bild trügt, wie die Delegation des CDU-Ortsverbands Mörsenbroich feststellen konnte. Im Inneren sind neben den beiden schmucken Gebetsräumen für Männer und Frauen bestens ausgestattete Räume für Begegnungen, Seminare oder für die Jugendarbeit untergebracht.

Geistliche Heimat der türkischsprachigen Muslime


Nach dem Besuch der Jüdischen Gemeinde in Düsseldorf-Golzheim im letzten Dezember setzten die Mörsenbroicher Bürger ihre interreligiöse Dialogtour mit dem Besuch der Elleraner Mosche fort. Die Gemeinde in Trägerschaft der DITIB (Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.) bietet rund 230 türkischsprachigen Gemeindegliedern eine religiöse Heimat. Das Verhältnis zu den Nachbarn ist unkompliziert und freundlich, berichtet Inci Ahmet, 1. Vorsitzenden des Moscheevereins. Allerdings leiden die Gemeindeglieder im Alltag zunehmend unter dem Misstrauen der Mehrheitsgesellschaft. Salafistische Aktionen und islamistischer Terror haben das Image auch der friedliebenden Muslime in Deutschland nachhaltig beschädigt. Inci Ahmet: „Um so wichtiger ist es, dass wir so wie heute ins Gespräch kommen und im Gespräch bleiben!“ (P. Salm)
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