Entschleunigung im Sinne der Familien: DRK führt als erster Träger erweiterte Kita-Öffnungszeiten ein

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Santina Brede (Kita Wasserstern), Claudia Fockenberg ( Bereichsleiterin für Kindertagesstätten beim DRK-Düsseldorf), Dr. Dorothee Achenbach (DRK-Botschafterin für Kinder- und Jugendhilfe), Heike Prüssing (Kita Wunderland), Angelika Kluge (Kita Wirbelwind) und Jens Beckers (Kita Kindertraum) bei der Übergabe der KitaPlus-Schilder. Foto: ila
Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach. Der Tag ist durchgetaktet, es darf bloß nichts dazwischenkommen. "Das erzeugt Stress, und der überträgt sich auch auf die Kinder", sagt Claudia Fockenberg, Bereichsleiterin für Kindertagesstätten beim DRK-Düsseldorf.

Daher freut sie sich, dass das DRK der erste Träger in Düsseldorf ist, der im Rahmen des Bundesprogramms KitaPlus in vier von 14 Kitas erweiterte Betreuungszeiten anbieten kann. Die Kitas Kindertraum, Wasserstern, Wirbelwind und Wunderland öffnen ab November von 7.30 Uhr bis 19 Uhr. Für Eltern bedeutet das: mehr Flexibilität, mehr Planungssicherheit und weniger Druck - kurz: eine entspanntere Familienzeit. Dabei ändert sich jedoch nicht der Umfang, sondern die Qualität der Betreuung, betont Claudia Fockenberg. "Die Kinder werden nach wie vor maximal 45 Stunden pro Woche betreut, aber eben zu flexibleren Zeiten." Das entlaste besonders Alleinerziehende, Schichtarbeiter und Berufsrückkehrer. Wichtig sei es für die Kinder, die Betreuungszeit nach 16.30 Uhr familienähnlich zu erleben. Das sei die Phase, in der sie zur Ruhe kommen und sich auf den Abend einstellen sollen. "Gegen 17.15 Uhr gibt es bei uns noch eine Spätmahlzeit, sodass Eltern und Kinder die gemeinsame Zeit zu Hause anders nutzen können als zur Vorbereitung des Abendessens", so Fockenberg.

Das Angebot ist schon jetzt stark nachgefragt. In den vier DRK-Kitas stehen derzeit je zehn Plätze zur Verfügung, die bereits fast alle belegt sind. Ab 2017 wird pro Kita um weitere zehn Plätze erweitert.

Zwei zusätzliche Halbtagskräfte wurden an jedem der vier Standorte angestellt. Die Kosten für diese und Sachinvestitionen werden noch bis Ende 2018 zu fast 100 Prozent vom Bund getragen.
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