aktive Rheno Germanen und Teutonen

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Die "Landsmannschaft Teutonia Mittweida zu Duisburg" ist eine Studentenverbindung. Gegründet wurde sie am 2.09.1886 als Techniker-Verein Teutonia in Sachsen am Technikum Mittweida, der jetzigen Hochschule Mittweida. Die Bezeichnung Techniker-Verein wurde gewählt, weil am Technikum Mittweida jede Art von korporationsähnlichen Zusammenschlüssen untersagt war.

Nach dem Verbot im Dritten Reich folgte am 27.04.1957 Reaktivierung der Burschenschaft Teutonia-Mittweida zu Duisburg als fakultativ schlagende Studentenverbindung an der Staatlichen Ingenieursschule Duisburg (später Gerhard-Mercator-Universität Duisburg, heute Universität Duisburg-Essen).

Ihre heutigen Räumlichkeiten hat die Verbindung auf der Lotharstraße ganz in der Nähe der Universität. Wer nähere Informationen zu Gegenwart und Geschichte wünscht, sei an den Internet-Auftritt www.teutonia-duisburg.de verwiesen.

Der Grund für diese Ausführungen war eine Veranstaltung am gestrigen Abend, die die Teutonen zusammen mit den Rheno Germanen durchführten. Der Vortragsabend stand unter dem Titel "Der Syrienkonflikt: Eine Frage der Geschichte"; Referent des Abends war Dr. Ahmad Khartabil.

Ahmad Khartabil ist 37 Jahre alt, Mitglied der CDU Dinslaken und der StV. Rheno-Germania zu Düsseldorf-Duisburg. Er wurde in der syrischen Stadt Damaskus geboren. In 2002 hat Khartabil sein erstes Studium (Bachlor in Maschinenbau, Fachrichtung Fertigungstechnik) an der Uni Damaskus absolviert. Im selben Jahr wanderte Khartabil nach Deutschland aus und studierte Maschinen- und Anlagenbau an der Universität Duisburg-Essen. Nach der Promotion 2008 nahm Khartabil an verschiedenen Weiter- und Fortbildungen teil und ist seit 2011 Lehrer und Dozent am Robert-Bosch-Berufskolleg in Duisburg und Dozent an der Fachhochschule für Werkstofftechnik. Er ist ebenfalls Mitglied der IHK-Prüfungskommission (Ausbildungsberufe: Verfahrensmechaniker für Hüttentechnik und Werkstoffprüfer). Ahmad Khartabil ist mit einer Ärztin verheiratet und hat zwei Kinder. Khartabil hat wohl inzwischen auch einen deutschen Paß.

Es ist ein Vortrag, der mit einer Power-Point-Präsentation illustriert wird. Khartabild trägt so objektiv wie möglich vor, kann aber hinsichtlich seines Erfahrungsschatzes aus dem Vollen schöpfen und eigene Erlebnisse mit einbringen.

Schon einen Tag später folgt der nächste Höhepunkt im Semesterprogramm der Rheno-Germanen. Sie besuchen Siemens Power Generation in der Nachbarstadt Mühlheim. Und können natürlich an einer interessanten Betriebsbesichtigung dort teilnehmen. Es nehmen nicht nur aktive Mitglieder der Verbindung teil; auch einige andere Maschinenbau-Studenten sind anwesend. Wer sich ein wenig in der Materie auskennt, erhält so einen ersten Einblick in das Studienfach, das er gewählt hat.
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