Hausgemachter jecker Abend im KGV Heimaterde war „urtümlicher Karneval vom Feinsten“

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DJ Jürgen mit Sitzungspräsidentin Martina Welsch

Das war aber ein großes Hallo, als wir in der jecken Hochphase im Vereinsheim des KGV Heimaterde aufschlugen um eigentlich ein wenig dem Karnevalsrummel zu entfliehen.



Eine Karnevalsfeier in einem Kleingartenverein, na ja! So dachten wir! Doch da waren wir völlig auf dem Holzwege und gerieten vielmehr in einen Hexenkessel der Guten Laune und erlebten einmal „Karneval in seiner ursprünglichsten Form“.

Das im Kleingartenverein Heimaterde Feste gefeiert werden, wie sie fallen, wurde uns nicht nur von vielen der Jecken im Saal erzählt sondern das konnten wir an diesem Abend „Live und in Farbe“ miterleben,

Doch wen wundert es. Frank Welsch, der Vereinsvorsitzende und auch die ebenfalls anwesenden Familienmitglieder gehören, wie Detlef und ich dann unzweifelhaft feststellten, aus einer karnevalistisch geprägten Familie.

Denn kein Geringerer als der Namenspatron der „Matthias Lixenfeld Gesellschaft“, unser Matthes, war mit der Tante bzw. Großtante der Anwesenden glücklich verheiratet und hatte sogar seinen Garten in der „Heimaterde“.

Durch das Programm der Karnevalsveranstaltung führte, wie eigentlich schon seit 10 Jahren - "Es könnten auch schon etwas mehr sein!" - Martina Welsch, die seit mittlerweile schon 26 Jahren eine der Hauptattraktionen bei den Feiern ist.

Und dieses tolle, hausgemachte Programm, das immer wieder von netten „Schunkelpausen“ von DJ Jürgen unterbrochen wurde, konnte sich wahrlich sehen lassen. Da braucht es nicht irgendwelcher Künstler aus dem fernen Kölle.

Nein in Wanheimerort leben die wahren Karnevalisten und diese zeigten, was sie können. Und nur durch das Mitwirken aller Vereinsmitglieder sind solche Feste überhaupt erst möglich. Hierfür: Hut ab!

Mit dem Offizierskorps der KG Alle Mann an Bord unter dem Kommando von Holger Langenberg begann der jecke Abend und auch diese Verbundenheit besteht schon seit langem.

Ebenfalls ein Eigengewächs war „Enne“ und mit den „Piraten des Südens“ hatte man der jungen Tanzformation wieder ein Podium gegeben, um sich zu präsentieren. Weiter ging es mit „Ski“ und ganz besonders herrlich war der Auftritt der „Mönche“, die auf einem überdimensionalen Klavier ein herrlich humorvolles Konzert gaben.

Und auch die geniale Interpretation der Arie „Habanera“ aus dem 1. Akt von Georges Bizets Oper „Carmen“, bei der die vermeintliche Gleichgültigkeit gegenüber den Liebesbeteuerungen und Annäherungsversuchen ihrer vielen Verehrer von der aus einem Burgfenster schauenden Hauptdarstellerin, der Zigeunerin Carmen, einfach nur komisch wirken musste. Und als dann beim Einsatz des Chores mit seinem „Prends garde à toi“ immer gleich zehn weitere Köpfe durch die „Mauer“ schauten, da bogen sich die Lachmuskeln.

Den Abschluss des herrlich, herzerfrischenden Karnevalsabends bildete eine wunderbare „70er Jahre Playback Show“, bei der Erinnerungen an die „Disco Abende“ nicht nur meiner Jugendjahre wach wurden. Die Jecken sangen lautstark mit.

Erst in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages sah man die letzten Besucher nach Hause entschwinden.

Detlef Schmidt hat nach seiner Genesung seine Fotostrecke hier eingestellt:

http://www.lokalkompass.de/duisburg/kultur/fotostr...
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