Randalismus und Vandalismus an der Bahn-Haltestelle "Neuer Friedhof"

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Auf meinem täglichen Weg zur Arbeit fahre ich häufig mit der U79 von der Münchener Straße aus in Richtung Innenstadt. Heute Morgen stellte ich dann zu meiner Überraschung fest, daß es einen größeren Schaden an der Bahnhaltestelle "Waldfriedhof" (die früher "Neuer Friedhof" hieß) gibt.

Ein Blick in die Internet-Seiten der DVG - Duisburger Verkehrsgesellschaft (www.dvg-duisburg.de) offenbart den ganzen Umfang des Vandalismus:

"Am Bahnhof Waldfriedhof wurden gestern Abend 22 Scheiben eingeworfen. Aufgrund dieses Vandalismusschadens muss die DVG den Bahnhof sperren, bis die Spurensicherung vor Ort war und letztendlich neue Scheiben eingesetzt sind.

Zwischen den Haltestellen "Im Schlenk" und "Münchener Straße" wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingesetzt," ist dort zu lesen.

Die Höflichkeit verbietet es, die Vandalen mit den Schimpfworten zu belegen, die sie eigentlich verdient hätten. Was soll diese Sachbeschädigung? Und dann noch in diesem Umfang?

Ich hoffe, ich behaupte jetzt nichts Falsches, wenn ich sage, daß die Haltestelle gerade einmal ein Jahr fertig repariert ist. Wieviel fehlender Geist muß bei den Tätern vorhanden sein, um dann einen solchen Schaden anzurichten? Es bleibt zu hoffen, daß die Polizei den bzw. die Täter ermitteln und einer verdienten Strafe zuführen kann. Dann hätten die vielen Überwachungskameras wenigstens einen Sinn.

Behaupte ich etwas Falsches, wenn ich sage, daß sich die Betriebsanlage "Bahnhaltestelle Waldfriedhof" im städtischen Besitz befindet? Wie kann es sein, daß hier Vandalen und Randalen mutwillig Sachen beschädigen, die der Stadt Duisburg und damit faktisch der Allgemeinheit gehören? Ich hoffe, Stadt und DVG werden konsequent gegen den / die Täter vorgehen und sie komplett zivilrechtlich für die von ihnen verursachten Schäden haftbar machen. Dazu gehört in meinen Augen auch, daß im Zweifelsfall der Gerichtsvollzieher solange losgeschickt wird, bis der Schaden vollständig bezahlt wird. Ansonsten bleibt nämlich der Eindruck haften, daß man - unabhängig von seiner eigenen individuellen Lebenssituation - das Eigentum anderer zerstören kann, ohne daß es Konsequenzen für den Täter hat.
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