VRR - Studententicket

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Bereits im August 2014 haben der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die örtlichen Verkehrsunternehmen 34 Hochschulen bzw. Studierendenvertretungen im Verbundgebiet ein unterschriebenes Vertragsangebot für die Fortführung des Semestertickets vorgelegt. In der vergangenen Woche endete an der Universität Duisburg-Essen eine Reihe von Informationsveranstaltungen, in denen VRR-Vorstand José Luis Castrillo das Vertragsangebot erläuterte und sich den Fragen der Studierenden stellte. Im Sommersemester 2015 zahlen die Studierenden für das Semesterticket einen Monatspreis von 19,06 Euro. Das neue Angebot sieht ab dem Wintersemester 2015/16 eine außerordentliche Preisanpassung um 3,80 Euro vor, die über einen Zeitraum von neun Semestern verteilt wird. Es beinhaltet alle Leistungsmerkmale des bestehenden Vertrags.

Zuvor hatte es bereits vergleichbare Informationsveranstaltungen in Dortmund, Bochum und Krefeld sowie Gespräche einzelner Studierendenvertretungen mit den örtlichen Verkehrsunternehmen gegeben. Im Rahmen der Veranstaltung in Essen wurde VRR-Vorstand Castrillo ein von 16 Studierendenvertretungen unterzeichneter alternativer Vertragsvorschlag überreicht. "Diesen werten wir als Signal für das Interesse der darin aufgeführten Studierendenvertretungen an einem Erhalt des Solidarmodells Semesterticket." Nach einer Prüfung der rechtlichen Rahmenbedingungen konnte der VRR den Studierenden hinsichtlich einer gewünschten Verlängerung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist entgegen kommen. Dieser Punkt wird auch in die bereits mit 15 Hochschulen bzw. Studierendenvertretungen geschlossenen Verträge übernommen.

Mit Blick auf die wirtschaftlichen Eckpunkte sieht José Luis Castrillo keinen Verhandlungsspielraum. "Ein zentrales Ziel des vom VRR und den örtlichen Verkehrsunternehmen vorgelegten Vertragsangebots war es von Anfang an, die notwendigen außerordentlichen Preisanpassungen moderat und sozialverträglich zu gestalten. Dementsprechend wurde das vorliegende Vertragsangebot des VRR unter Berücksichtigung der notwendigen Preisanpassungen entwickelt."

"Wir sind davon überzeugt, dass wir den Studierenden auch künftig mit dem VRR-Semesterticket eine attraktive und preisgünstige Möglichkeit der Mobilität bieten. Auch im bundesweiten Vergleich überzeugt das VRR-Semesterticket durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis", betont Castrillo. "Die bisherigen 15 Vertragsabschlüsse bestärken uns darin, dass wir auf einem guten Weg sind und eine große Anzahl der Studierenden das vom VRR vorgelegte Vertragsangebot akzeptiert."

Jede Hochschule kann nun separat über das Angebot des VRR entscheiden. Ein Ultimatum an die Studierenden gibt es von Seiten des VRR nicht. Um das Semesterticket aus administrativen und organisatorischen Gründen nicht zu gefährden, müssen die Entscheidungen der Studierenden bis Frühjahr 2015 erfolgen. Zur Klärung offener Fragen hat der VRR den Studierendenvertretungen einen weiteren Gesprächstermin noch in diesem Monat angeboten.

Diese Pressemitteilung stammt vom VRR. Sabine Tkatzik, die Pressesprecherin des Unternehmens, hat sie mir zur Verfügung gestellt.
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