Revierpark muss erhalten bleiben

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Naherholungsgebiet: der Revierpark Mattlerbusch. Foto: Archiv
Was wird aus dem Mattlerbusch?

Für die Duisburger SPD-Fraktion muss der Revierpark Mattlerbusch an der Stadtgrenze zu Oberhausen unbedingt erhalten bleiben. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ellen Pflug: „Der Mattlerbusch ist ein wichtiges Naherholungsgebiet im Duisburger Norden. Seine weitläufige Parkanlage wird von vielen Spaziergängern genutzt. Überregional gesehen stellt der Park eine wertvolle Grün- und Freiraumfläche dar. Aus diesem Grund werden wir uns dafür einsetzen, dass der Park auch zukünftig für die Bürgerinnen und Bürger erhalten bleibt."
Der Rat hat die Verschmelzung des Revierparks auf die Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr beschlossen. Ob dies wirklich zustande kommt, ist nach derzeitigem Stand aber noch unsicher. Aus Sicht der SPD-Fraktion gibt es keine andere Alternative. „Die Stadt kann aufgrund der aktuellen Haushaltssituation den Park nicht alleine unterhalten. Bisher gelingt das nur mit Unterstützung des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Aber auch das ist kein Zukunftsmodell. Der Mattlerbusch braucht eine grundlegende Neustrukturierung mit einem starken Partner, um in den nächsten Jahren überleben zu können und zukunftsfähige Investitionen zu tätigen“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Pflug, die seit Beginn des Jahres Mitglied im Verwaltungsrat Mattlerbusch ist.
An die Verschmelzung habe der Rat der Stadt auf Initiative der SPD, so Pflug, einige Bedingungen geknüpft. „Wir erwarten eine zügige Umsetzung der Verschmelzung. Darüber hinaus muss schnellstmöglich ein Konzept erarbeitet werden, das den Park auch über die kommenden Jahre zukunftsfähig aufstellt. Die örtliche Kompetenz darf dabei jedoch nicht vernachlässigt werden."
Die CDU-Fraktion hingegen sieht in der aktuellen Situation keine Chance mehr, die Verschmelzung der verbliebenen vier Parks zur Freizeitgesellschaft Ruhr zu realisieren. Für den Revierpark Mattlerbusch sei dies eine gute Nachricht, findet CDU-Ratsherr Josef Wörmann, der als Aufsichtsrat der Duisburger Freizeiteinrichtung seit langem für eine andere Lösung kämpft. „Ich erwarte nun, dass der RVR einen belastbaren und von allen Kommunen getragenen Vorschlag auf den Tisch legt. Sollte dies nicht passieren, muss sich der Rat der Stadt Duisburg erneut mit der Zukunft des Mattlerbuschs auseinandersetzen“, sagt Wörmann.
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