Herren 2 mit deutlichem Aufwärtstrend

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Duisburg: TH Franz-Haniel-Gymnasium | Nach den deutlichen Niederlagen der Vorwoche stand für Coach Andreas Rimpler unter der Woche an, der Mannschaft wieder Freude am Basketball einzuflößen. Deshalb wurde am Beginn der Woche die erste Mannschaft im WBV-Pokal gegen den Regionalligisten ART Düsseldorf unterstützt. In den restlichen Trainingseinheiten stand dann der Team-Basketball im Fokus.

Gegen die mit nur fünf Spielern angereisten Gäste der Zweitvertretung des Altenessener TV lautete deshalb auch die Marschroute des Coaches, den Ball zu bewegen und immer wieder die Zone zu attackieren und dabei möglichst Fokus zu ziehen. Und die Westler waren bestrebt, die Vorgaben umzusetzen. Zum ersten Mal in der Saison wurden die angesagten Systeme auch gelaufen; wurde die Zone attackiert, erspielten sich die BGler auch gute Wurfmöglichkeiten. Einziges Manko, die Zone wurde nicht konsequent genug angegriffen; zu oft belohnten sich die Duisburger nicht und trafen nicht. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre das erste Viertel noch ausgeglichener verlaufen. So lagen die Westler nach den ersten zehn Minuten „nur“ mit 12:19 hinten.

Im zweiten Viertel verfielen die Gastgeber wieder in alte Gewohnheiten in der Offense. Keine schnelle Transition, keine Bewegung des Balles, viel zu viel statisches Verhalten ließen prompt den Erfolg im Angriff ausbleiben, so dass am Ende des Viertels lediglich ein erfolgreicher Wurferfolg stand. Bezeichnend auch, dass die Westler in den zweiten zehn Minuten nicht einmal an die Freiwurflinie durften; weniger weil die Schiedsrichter nichts pfiffen, sondern eher weil die gegnerische Zone gemieden wurde, so wie der Teufel das Weihwasser verabscheute. Entsprechend stand es aus Sicht der BGler zur Halbzeit 14:36.

Im dritten Viertel rissen sich die Westler wieder mehr zusammen. Trauten sich im Angriff wieder mehr zu, arbeiteten wieder als Team, so dass das Spiel wieder deutlich ausgeglichener verlief. Allerdings wurde auch hier wieder nicht konsequent in die Zone gezogen und versucht, Punkte direkt am Korb zu erzielen. Ein deutlich besseres Viertelergebnis als 22:52 wäre durchaus möglich gewesen.

Was möglich gewesen wäre, zeigte das Schlussviertel. Endlich wurde der Ball auch schneller nach vorne bewegt, wurde immer wieder zum Korb gezogen, der Ball an den Korb gebracht. Und da gleichzeitig die Intensität und Kondition der Gäste nachließ, konnten die Duisburger in dieser Saison ein Viertel mit 24:16 für sich gewinnen. An der 46:65 Niederlage konnte dies aber nichts mehr ändern.

Coach Andreas Rimpler war nach dem Spiel zuversichtlich: „Die Mannschaft scheint endlich verstanden zu haben, dass man in der Bezirksliga nur mit Teambasketball bestehen kann. Wenn die Mannschaft es jetzt noch versteht, den Ball schneller nach vorne zu bewegen, konsequenter zum Korb zu ziehen und dort die Abschlüsse zu suchen, zudem intensiver verteidigt, dann ist der erste sieg nur noch eine Frage der Zeit.“

Es spielten:
Deha Özay (17 Punkte/3 Dreier), Niklas Mantler (14/2), Walon Shabani (6), Marc Krenz (4), Daniel Syska (3), Michael John (2), Dennis Walther
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