Knapper Auswärtssieg der Roten Teufel in Krefeld

Anzeige
HSV Krefeld – RESG Walsum 5:7 (2:5)

Die Bonhoefferhalle in Hüls ist für Gästemannschaften kein einfaches Pflaster zum spielen, die Bande ist sehr flach und der Boden ist extrem rutschig. Walsum hatte mit diesen Bedingungen auch wieder zu kämpfen. Günther Szalek musste auf Philipp Kluge verzichten, José Barreto setzte aus. Trotz der äußeren Bedingungen kam Walsum gut ins Spiel und ging in der ersten Minute durch Pedro Queirós 1:0 in Führung, nach einem Pfostenknaller von Rilhas stand es nach 4. Minuten 2:0 für die Roten Teufel. Nach Blau gegen Walsum und Blau gegen Krefeld hatte Walsum die Chance zu erhöhen und Krefeld ran zu kommen. Rilhas verschoss den Penalty und auch die Krefelder konnten ihren nicht nutzen. Lowie Boogers erhöhte in der 11. Minute auf 4:0. In der 17. Minute musste Nils Hilbertz nach blauen Karte vom Feld, doch Rilhas konnte den Penalty wieder nicht verwandeln, er setzte die Kugel an die Latte. Walsum dominierte das Spiel, kombinierte gut und versuchte die Abwehr von Krefeld schwindelig zu spielen. Die Krefelder standen sehr tief in der eigenen Hälfte und verteidigten das Tor mit allen Kräften. In der 18. Minute erspielten sich die Walsumer eine Lücke und Sturla traf zum 5:0. Krefeld erhöhte jetzt das Tempo und fand immer besser ins Spiel. Die RESG - Abwehr wirkte jetzt etwas unkonzentriert und Tobi Wahlen im Tor musste einiges für seine Vorderleute klären. Kluschewski schoss bis zur Halbzeit noch 2 Tore für den HSV, eines davon durch Penalty. Queirós hatte sich beim Schiedsrichtergespann beschwert und dafür eine blaue Karte kassiert. Mit 5:2 aus Walsumer Sicht ging es in die Halbzeit. Krefeld kam besser aus der Kabine und kam in der 30. Minute auf 3:5 an Walsum heran. 2. Minuten später stellte Rilhas mit einem Distanzschuss den alten Abstand wieder her und besorgte das 6:3. Krefeld machte das Spiel jetzt schnell und konterte, allerdings ließ der Abschluss zu wünschen übrig und Wahlen im Tor verhinderte mehr. In der 40. Minute traf Hilbertz zum 4:6. Im Gegenzug schoss Queirós nach einem Abstauber das 7:4. Krefeld spielte munter weiter und drängte auf das Unentschieden. Nach einem Distanzschuss, der von der Bande abprallte, stand Greifenstein allein vorm Tor und verkürzte auf 5:7. Die letzten 3. Minuten des Spiels
holte Trainer Anacleto immer wieder den Torwart raus und setzte auf einen fünften Feldspieler um Walsum weiter unter Druck zu setzten und das Unentschieden zu erzwingen! Eine Minute vor Schluss bekam Hüls das 10. Teamfoul, diesmal trat Queirós an, allerdings ging die Kugel am Tor vorbei. Acht Sekunden vor Schluss hatte Boogers die Chance das leere Tor zu treffen, allerdings brachte er das Kunststück fertig den Ball aus drei Metern am verlassenen HSV Tor vorbei zu schießen. Der Sieg der Roten Teufel ging völlig in Ordnung, wobei Trainer Günther Szalek anmerken ließ: „dass was in der zweiten Halbzeit passiert ist hat mit Hockey spielen nichts zu tun, meine Jungs haben nach der klaren 5:0 Führung einfach den Faden verloren, die Bandensituation kommt dabei noch erschwerend hinzu.“ Leider ist der Walsumer Kader auch nicht breit genug aufgestellt um einen Philipp Kluge ersetzen zu können. Mit den 3. Punkten aus Krefeld hat Walsum seinen siebten Tabellenplatz verteidigt. In den Play – Offs wird es wohl zu einem Duell mit den Iserlohnern kommen. Bis zum Play – Off Start stehen noch 2 Auswärtsspiele an. Nächsten Samstag geht’s zum Derby nach Düsseldorf, eine Woche später treten die Roten Teufel zum Pokalviertelfinale in Darmstadt an.

RESG: Wahlen, Lorz, Jostmeier, Berg, Rilhas (2), Queirós (2), Boogers (1), Nottebohm, C. Nusch, Sturla (2)

Zeitstrafen / Verwarnungen: HSV 2 – mal 2 Minuten, RESG 2 – mal 2 Minuten. (Blau für Rilhas und Queirós)

Teamfouls: HSV 11, RESG 6

SR: T. Sörensen / L. Nawratil

Marcel Faßbender
RESG-Pressestelle
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.