Update: Ein Todesopfer durch Friederike

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Leider hat das Sturmtief Friederike in Emmerich für ein Todesopfer gesorgt. Ein 59-jähriger Mann ist in seinem Garten im Ortsteil Elten von einem Baum erschlagen worden.

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Nach Informationen von Polizei und Straßen NRW ist die Rheinbrücke in Rees und in Emmerich gesperrt. Hier war ein Lastwagen mitten auf der Brücke umgekippt.

Beschilderungen am Straßenrand sind zum Teil schon umgeknickt, wie das große Schild am Ortseingang zu Praest, dass auf die Arbeiten zum Hochwasserschutz hinweist. Auch das Bauschild an der Kerstenstraße steht nicht mehr fest.
Zahlreiche Bäume wurden bereits entwurzelt, Dachpfannen knallten auf die Steinstraße, die kurzfrisitig für den Verkehr gesperrt wurde. An der Deutschen Bank hatten sich die Sonnenblenden selbstständig gemacht. Im Hafen hatte ebenfalls eine starke Windböe einen Lastwagen erwischt, der plötzlich mit dem Führerhaus auf der Straße stand und mit den Böen hin und her wippte. Das Hinterteil lag umgekippt am Boden. Die Containerbrücken im Hafen Emmerich hatten ihren Dienst eingestellt.
Aufgrund des Orkantiefs haben auch die Schulleitungen der Reeser Schulen reagiert und nachfolgende Regelungen getroffen:Schulzentrum (bestehend aus Gymnasium, Hauptschule, Realschule): Unterricht hat heute begonnen, der Unterricht wird nach der 4. Unterrichtstunde beendet. Der Rücktransport der Schülerinnen und Schüler, die mit dem Schulbus zur Schule kommen, wird aktuell organisiert. Grundschule Millingen: Unterricht hat begonnen und findet regulär statt; Grundschule Rees, Haldern und Mehr: kein Unterricht, die Betreuung in den Einrichtungen Schule von 8-1 und Ogata ist jedoch sichergestellt. 
Die Rettungskräfte sind im Dauereinsatz. Auf Grund der vorliegenden Warnung des Deutschen Wetterdienstes können Eltern am Donnerstag, den 18. Januar 2018 selbst entscheiden, ob sie ihr Kind in die Schule schicken. Für Kinder, die zur Schule kommen, ist auf jeden Fall eine Betreuung gewährleistet.

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Orkanböen über 120 Stundenkilometern haben am rechten und linken Niederrhein zu Versorgungsunterbrechungen im Mittel- und Niederspannungsstromnetz geführt. Ursachen sind vom Orkan entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste, die die Stromleitungen beschädigt haben. Gegen 12 Uhr waren im Gebiet am Niederrhein rund 50 000 Einwohner ohne Strom. Alle Westnetz-Mitarbeiter und Fremdfirmen sind im Einsatz. Aus Sicherheitsgründen können die Einsatzkräfte noch nicht an allen Stellen mit der Entstörung beginnen.
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