Am Sonntag fordert die SGS Revanche vom derzeitigen Topteam Turbine Potsdam

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Aktiv sein und offensiv spielen - das haben sich Jacqueline Klasen und ihre Mitspielerinnen vorgenommen. Die SGS will den Turbinen am Sonntag im Stadion an der Hafenstraße ein Bein stellen. Anstoß ist um 14 Uhr. (Foto: Debus-Gohl)
Am Sonntag ist es soweit! Die SGS fordert Revanche vom derzeitigen Topteam der Liga und heißen Anwärter auf die Meisterschaft. Um 14 Uhr ist im Stadion an der Hafenstraße Anstoß der Allianz-Bundelsiga-Partie SGS Essen gegen Turbine Potsdam. Auf der Tribüne wird es dann richtig voll. "Wir erwarten rund 1200 Besucher zu diesem Topspiel", so SGS-Manager Willi Wißing. "Das wird ein tolles Match, die Potsdamer Fans machen immer ordentlich Stimmung."

Ein knallharter Gegner

Doch nicht nur Vorfreude macht sich bei der SGS breit. Trainer Daniel Kraus weiß genau: Seine Mannschaft trifft auf einen knallharten Gegner. Mit nur einer Niederlage im gesamten Wettbewerb und 40 Punkten auf dem Konto steht die Mannschaft von Matthias Rudolph aktuell verdient an der Tabellenspitze. "Potsdam ist ein souveräner Tabellenführer", so Kraus anerkennend. "Die Mannschaft funktioniert gut, ist super besetzt und gewinnt auch schwierige Spiele."

"Wir wollen den Turbinen ein Bein stellen"

Bereits in der Hinrunde kassierten die Essenerinnen eine deutliche Niederlage gegen die Elf aus der brandenburgischen Landeshauptstadt. Schon deshalb wäre ein Sieg der SGS am Sonntag eine wahre Genugtuung. Doch das Siegen fällt der Kraus-Elf in der Rückrunde nicht ganz leicht. Bislang holte das Team nur einmal drei Punkte. Am vergangenen Sonntag mit einem 3:0 gegen Tabellenschlusslicht Borussia Mönchengladbach. "Klar sind wir froh über die drei Punkte, die wir gegen Borussia geholt haben", erzählt Kraus. "Nach der Belastung von zwei Unentschieden und einer Niederlage in der Rückrunde hat uns der Sieg neues Selbstvertrauen gegeben." Die SGS blickt dem anstehenden Spiel positiv entgegen. Das Ziel ist klar: Eine bessere Leistung zeigen als beim letzten Heimspiel gegen Frankfurt. "Wir wollen den Turbinen ein Bein stellen", kündigt Kraus an.

Die Strategie lautet: "offensiv spielen"

"Man muss auch mutig an so ein Spiel rangehen und mit Unterstützung aller werden wir ein gutes Ergebnis erzielen", ist sich der Trainer sicher.
Wirklich alle Spielerinnen stehen dem Essener Team dann am Sonntag leider doch nicht zur Verfügung. Margarita Gidion und Henrike Sahlmann sind weiterhin nicht spielfähig. Auch Torjägerin Lea Schüller und Mittelfeldspielerin Jana Feldkamp fallen verletzungsbedingt aus. "Klar haben wir ein paar Verletzungssorgen, aber das gehört alles zum Fußball dazu und daran müssen wir wachsen. Wir wollen uns spielerisch weiterentwickeln", so das klare Statement des Coaches.
Seine Strategie: "aktiv sein" und "offensiv spielen". Mit Spielerinnen wie Manjou Wilde und Sara Doorsoun könnte diese Taktik aufgehen. Auch Abwehrspielerin Nina Brüggemann ist wieder fit und bereit, ihr Team am kommenden Sonntag zu unterstützen.

von Vanessa Neuhaus
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