Essener Frauenbundesligist will gegen SV Sand punkten

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Am Sonntag (15. Februar) ist die Winterpause in der Allianz Frauen Bundesliga vorbei. Die SGS Essen hat dann gleich eine harte Nuss zu knacken. Denn mit dem SV Sand kommt der Tabellenzehnte an die Hafenstraße. Mit gleich fünf neuen Spielerinnen hat sich der Club in der Winterpause verstärkt. „Die wollen unbedingt da unter raus“, weiß SGS Cheftrainer Markus Högner.

Dass man gegen den Aufsteiger durchaus Federn lassen kann, diese Erfahrung mussten Högner und sein Team in der Winterpause machen. 1:2 unterlagen die Ruhrstädterinnen bei einem Hallenturnier ihrem morgigen Gegner.
Mit der Vorbereitung sind Cheftrainer und Manager trotz der Niederlage zufrieden. „Die Ergebnisse waren durch die Bank gut“, freut sich Högner auch darüber, dass er zum Start nach der Pause nun auch wieder personell aus dem Vollen schöpfen kann. „Selbst die Langzeitverletzten sind alle wieder ins Training eingestiegen.“ Das gilt auch für Katharina Leiding.

Platz im oberen Tabellendrittel festigen


17 Punkte hat der Essener Bundesligist derzeit auf seinem Konto, überwinterte damit komfortabel auf Tabellenplatz fünf. „Da wollen wir auch bleiben“, so Högner, „und aus den nächsten Spielen gegen Sand, Herford und Jena möglichst viele Punkte mitnehmen.“ Mit dem Abstiegskampf will man an der Ardelhütte nichts mehr zu tun haben. „Wir müssen trotz unseres Punktestandes noch immer aufpassen. Unten reinzurutschen, das geht nach zwei, drei verlorenen Partien ganz schnell.“
Befreit aufspielen, bessere Leistungen als zuletzt bei Heimspielen zeigen, das haben sich die Spielerinnen für Sonntag vorgenommen. Torchancenverwertung und kreierung, Spiel in der letzten Zone - das waren Dinge, die in den letzten Wochen ganz oben auf dem Trainingsplan der Högner-Elf standen. „Verbesserungen in diesem Bereich sind wichtig“, erklärt der Coach. Denn inzwischen sei seine Mannschaft häufig Favorit auf dem Platz. „Da können wir uns nicht aus Kontern verlegen, sondern müssen in der Lage sein, das Spiel zu machen.“

Weiterentwicklung statt Neuverpflichtung

Auf eine weitere Verstärkung der Mannschaft hat man an der Ardelhütte verzichtet. „Wir setzen anstelle von Neuverpflichtungen auf Weiterentwicklung der eigenen Spielerinnen“, so Manager Willi Wißing. Und natürlich auf Nachwuchs aus den eigenen Reihen. Ob der Plan aufgeht, sehen die Fußballfans am Sonntag ab 14 Uhr im Stadion an der Hafenstraße. Tickets gibt´s an der Stadionkasse.
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