SGS verdient sich wertvollen Auswärtspunkt

Überzeugte in der Abwehr: Lena Ostermeier (SGS Essen)
Essen: SG Essen-Schönebeck |

Es fielen zwar keine Tore im Spitzenspiel der Juniorinnen-Bundesliga, aber dennoch sahen die Zuschauer beim 0:0 der SGS Essen beim unangefochtenen Spitzenreiter FSV Gütersloh ein Unentschieden der besseren Art.

Der Tabellendritte aus der Ruhrstadt kam in den ersten 10 Minuten überhaupt nicht ins Spiel. Der FSV versuchte in der TönniesArena immer wieder über die schnellen Außenspielerinnen in den Strafraum der Essenerinnen einzudringen. Entsprechend intensiv war die SGS-Defensive in erster Linie um Schadensbegrenzung bemüht. Als die erste Drangperiode überstanden war bekamen die Schönebeckerinnen langsam Zugriff auf das Spielgeschehen. Die wieder in Topform spielende Lena Ostermeier und die unermüdlich arbeitende Celina Klem auf der Sechs gaben der Abwehr die notwendige Sicherheit. Entsprechend generierte Essen über Klem und Ilka Biergann erste Angriffe in Richtung FSV-Tor.
Über die rechte Seite mit Lea Schüller und Henrike Sahlmann als auch über Links mit Kristina Kessler und Lara Masloch erarbeitete sich Essen Strafraumszenen allerdings ohne zu einem präzisen Abschluss zu kommen. Spannend Mittelfeldduelle in denen keine Mannschaft zurücksteckte und Strafraumszenen mit einem leichten Übergewicht zu Gunsten von Gütersloh prägten den weiteren Spielverlauf bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel musste in der 41. Minute Kari Närdemann auf der Hut sein als Vereinskameradin Katharina Wißkirchen mit einem verunglückten Abwehrversuch im Fünfmeterraum die Reflexe der Essener Torsteherin testet. In der Laufbereitschaft und im Zweikampfverhalten war die U17 der SGS dem Favoriten auch im weiteren Spielverlauf ebenbürtig und sorgte so Weitgehend für ein ausgeglichenes Spiel. Das Spiel pendelte häufig zwischen den beiden Strafräumen hin und her allerdings blieben die brandgefährlichen Torchancen aus. Einzig einmal Latte und Pfosten für Gütersloh erzeugte bei der SGS Schrecksekunden.

Dann in der 59. Minute Verletzungspech bei der SGS. Ilka Biergann muss mit einer schmerzhaften Fußverletzung das Rasenviereck verlassen, wurde jedoch durch die solide spielende Lisa Rinke adäquat ersetzt. Als in der 61. Minute Paschalina Paraskevas für Dilara Acar ins Spiel kam, verstärkte Essen das Vorchecking und zwang so den Tabellenersten zu frühen Abspielfehlern. Einziges Manko im Essener Spiel, die Balleroberungen wurden durch das zu unpräzise Passspiel in die Spitze wieder zunichte gemacht.
Bis zum erlösenden Abpfiff spielte die SGS in der temporeichen Partie diszipliniert und trat mit einem verdienten Punktgewinn die Heimreise an die Ruhr an.

"Wir haben heute wieder einem Favoriten energisch paroli geboten. Unsere Form ist ansteigend und alle Spielerinnen haben gemerkt, dass Einsatzwillen und Konzentration die Grundlagen für ein erfolgreiches Spiel sind. Am Pressing müssen sich alle Mannschaftsteile beteiligen, aber daran werden wir arbeiten", lautet das Fazit von Trainerin Angelika Kirsch.

SGS Essen U17 - Aufstellung:
Kari Närdemann - Lara Masloch, Lena Ostermeier, Henrike Sahlmann, Lea Schüller, Juliane Wiemann, Dilara Acar (61. Paschalina Paraskevas), Ilka Biergann (59. Lisa Rinke), Katharina Wißkirchen, Kristina Keßler, Celina Klem

©SGS-Bericht
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