Legionär als lebendiges Objekt am THG

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Womit waren die Schuhe der Soldaten besohlt? Warum hingen an den Gürteln der Legionäre an die dreißig Metallplättchen? Wieso konnten die Feinde der Römer Speere, die ihr Ziel verfehlten, nicht einfach aufheben und gegen sie zurückwerfen? - Solche und unzählige weitere Fragen beantwortete ein leibhaftiger römischer Legionär den Sechstklässlern des Theodor-Heuss-Gymnasiums.

Spurius Purgitius Macer, alias Michael Striewe kam in Rüstung und allem, was dazu gehört.. Als „lebendiges Objekt“ der Römerzeit bot er Geschichtsunterricht zum Anfassen. Vertretungslehrerin für Geschichte Andrea Kikenberg hatte den Kontakt hergestellt. Er erschien mit Schwert, Schild und Sandalen und ließ sich dreimal zwei Schulstunden hintereinander mit Fragen löchern. Nichts, was er nicht wusste, hat der promovierte Informatiker doch schon manche Woche in der freien Natur als alter Römer verbracht. Michael Striewe ist Mitglied im Verein "I. Roemercohorte Opladen" und arbeitet ehrenamtlich. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben der römischen Militärs zu rekonstruieren und praktisch nachzuvollziehen. Dies tut er in enger Zusammenarbeit mit Museen. So hatten alle drei Parallelklassen der 6. Stufe ausgiebig Gelegenheit, Geschichte life zu erleben - eine Gelegenheit, die die Quintaner auch ausgiebig nutzten. Sie konnten erfahren, Wie ein Legionär aussieht, wie er sich anhört, anfühlt und (wenn sie sich nahe genug heran trauten) wie er riecht.

Übrigens: die Sandalen sind mit ersetzbaren Nägeln versehen, die Plättchen dienen zur Abwehr von Geistern und der Speer, das "Pilum" ist so gebaut, dass es beim Aufprall verbiegt und aus einem Schild nicht mehr herausgezogen werden kann.
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