Schwarzbauer weiter im Visier

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75 Kettwiger Grundstücke werden auf illegale Anbauten, Wintergärten, Gartenhäuser und Carports überprüft. (Foto: Archiv/Bangert)

Kettwig. Wieviele Kettwiger erstellten Schwarzbauten? Diese Frage beschäftigt auch in den kommenden Monaten die Bauverwaltung. Das geht aus einem ersten Zwischenbericht der Verwaltung hervor.

114 Schwarzbauten, unter anderem rund um die Laupendahler Siedlung, sollen in den vergangenen Jahren ohne Genehmigung entstanden sein.
Teilweise liegen die betreffenden Grundstücke sogar im Landschaftsschutzgebiet. Nach einer ersten Prüfung steht fest, dass die angezeigten Verstöße auf 75 Grundstücken zu finden sind. „Das heißt aber noch nichts“, sagt Ronald Graf. „Wir werden nun jeden Einzelfall prüfen“, fährt der Leiter des Amtes für Stadtplanung und Bauordnung fort. 22 der genannten Grundstücke lägen im Landschaftsschutzgebiet.

„Wir prüfen jetzt nach und nach die entsprechenden Bauakten“, erklärt Graf das weiter Prozedere. „Allerdings ist der Aufwand enorm groß.“ Denn die Akten sind nicht digitalisiert, sondern liegen in Papierform im Keller des Amtes.
Jede einzelne muss nun mit den Vorwürfen abgeglichen werden. „Was dabei herauskommt, ist völlig offen“, so Graf. Im Zweifel müsse man sich auch mit anderen Ämter kurzschließen. „Aber daran arbeiten wir. Mehr können wir derzeit nicht sagen.“ Wielange die Aufarbeitung dauert, konnte Graf noch nicht sagen.
Entgegen anderer Medienverlautbarungen gibt es damit keineswegs eine Entwarnung für die, die schwarz bauten.

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