Kontakt zur Spitze verloren

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Der FSV Kettwig spielt bisher eine ausgeglichene Rückrunde. Foto: Archiv

Die DJK Mintard im Pech, der FSV Kettwig gewinnt sein Nachholspiel


Am Gründonnerstag gab es zwei Partien. Mintards Trainer Marco Guglielmi beklagte großes Pech, als das Spiel nach einer Führung noch verloren ging. Sein Kettwiger Kollege Slavko Franjic sah zwei verschiedene Auftritte seiner Jungs: vor der Pause richtig gut, hinterher eher mau. Es reichte aber zum Sieg.

SpVgg Schonnebeck II gegen DJK Mintard 2:1
Schonnebeck setzte Spieler aus dem Oberligakader ein, allerdings keine aktuellen Stammkräfte. Zunächst musste Keeper Marco Glenz in höchster Not klären, dann fiel auf der Gegenseite die Mintarder Führung. In der 19. Minute traf Tim Kieselhofer. In der Folge hatten die Gastgeber ein Chancenplus, wobei die DJK-Abwehr etwas unsicher wirkte. Nach 40 Minuten wurde Sport zur Nebensache, als Silvain Wirkus nach einem Zweikampf zu Boden ging. Ein Krankenwagen musste den Neuzugang ins Krankenhaus bringen, wo ein Kreuzbandriss diagnostiziert wurde, der sechste für Mintard in dieser Saison. Robin Götze kam für Wirkus, die letzte Möglichkeit vor der Pause hatte DJK-Kapitän Mathias Lierhaus, der jedoch am Schonnebecker Schlussmann scheiterte.

In Unterzahl

Nach Wiederanpfiff hatte wiederum Lierhaus eine Riesenchance, konnte aber den schwer zu nehmenden Ball nicht über die Linie bringen. In der 57. Minute fiel nach einem Freistoß der verdiente Ausgleich durch einen Kopfball. Eine Viertelstunde vor Spielschluss meckerte Volkan Yerek nach einer Schiedsrichterentscheidung und handelte sich dafür die gelb-rote Karte ein. Mintard konnte in Unterzahl nicht mehr zulegen, fing sich im Gegenteil sogar noch das 1:2, als ein verunglückter Schuss der Hausherren zur ungewollten Torvorlage wurde.
Es war ein wichtiger Sieg für die Schonnebecker, die den Abstand nach unten vergrößern konnten. Den Mintardern dagegen gehen die Spieler aus, mit bösen Folgen: 2016 wurde schon zweimal verloren, so oft wie in der gesamten Hinrunde. So wird das nichts mit dem Verbleib in der Spitzengruppe der Bezirksliga.

FSV Kettwig gegen Fortuna Bredeney 2:0
In diesem Nachholspiel sahen die Zuschauer zwei völlig verschiedene Halbzeiten. War der FSV zunächst das spielbestimmende Team, musste er sich im zweiten Durchgang bei seinem Torwart bedanken, dass der Vorsprung hielt. Der Gastgeber dominierte von Beginn an, da sich der Gast aus Bredeney erstaunlich weit zurückzog und erst ab der Mittellinie versuchte, den Platzherren den Ball abzuluchsen. Das junge Kettwiger Team spielte mit erstaunlicher Reife, blieb geduldig und versuchte das gegnerische Abwehrbollwerk mit spielerischen Mitteln zu überwinden.
Der zuletzt schon überragende Pascal Schlenkermann konnte zwei toll herausgespielte Aktionen mit sehenswerten Toren veredeln, liegt nun schon bei 15 Saisontreffern.


Das Bild änderte sich

Nach einer höchst einseitigen ersten Hälfte waren sich die rot-weißen Fans einig: Diese Führung ist unseren Jungs nicht mehr zu nehmen! Doch an der Ruhrtalstraße taten sich erstaunliche Dinge, denn urplötzlich attackierte Bredeney, griff nun früher an. Das Bild änderte sich völlig, nun war, wie schon öfters in dieser Spielzeit zu beobachten, dem Kettwiger Spiel die fehlende Erfahrung anzumerken.
Der FSV konnte sich nicht richtig befreien, die irgendwo in der Kabine verloren gegangene Körperspannung ließ Böses befürchten. Bredeney bekam Oberwasser, der FSV verschenkte mehrere gute Kontermöglichkeiten, war im Abschluss einfach nicht konsequent genug. Die Fortunen drückten, FSV-Torwart Justus Heintschel von Heinegg reagierte zweimal erstklassig und sicherte den Sieg. Hinterher waren drei Punkte mehr auf dem Konto, die in wenig glücklich errungen wurden.
Unterm Strich spielt das Team von Slavko Franjic bisher eine ausgeglichene Rückrunde, kann im Prinzip schon in Ruhe die neue Saison planen.
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