Muriels Reise in die Zauberwelt: Kindermusiktheater "Tinte, Tod und Teufel" - Kartenverkauf gestartet

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Anlässlich der Erinnerung an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren proben derzeit hundert Kinder aus allen Stadtteilen in der Auferstehungskirche intensiv für das Kindermusiktheater „Tinte, Tod und Teufel“.

Das Musical hatte die Evangelische Kirche in Essen initiiert. Die beiden Aufführungen sind am 17. und 18. Juni, jeweils um 17 Uhr, in Halle 12 auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein zu sehen. Karten sind ab sofort erhältlich.

Einhundert Kinder, sechzehn Musikerinnen und Musiker, dazu professionelle Sänger, Schauspieler, Kantorinnen, Techniker und Regisseure: Das Kindermusiktheater „Tinte, Tod und Teufel“ ist ein außergewöhnlicher Beitrag zum Reformationsjubiläum. Die Uraufführung wird deshalb auch nicht in einer Kirche, sondern in Halle XII des UNESCO-Welterbes Zollverein stattfinden. Ein anspruchsvolles Vorhaben, an welchem Künstler aus Essen und anderen deutschen Städten beteiligt sind. „Wir wollten kein Schauspiel mit eingestreuten Songs schreiben“, sagt Komponistin Karin Haußmann. „Stattdessen haben wir eine Art moderne Oper für Kinder entwickelt, in der es ganze durchkomponierte Szenen gibt.“

Moderne Musiksprache und eingängige Melodien

Moderne Musiksprache verbindet sich mit eingängigen Melodien. Dadurch können sich Kinder mit unterschiedlichen gesanglichen Möglichkeiten beteiligen. Das Libretto stammt von Autor und Regisseur Holger Metzner. Seine Geschichte erzählt von Muriel und Matti, zwei Geschwistern, die ihren Vater verloren haben. Matti bildet sich ein, seine Mutter könne ihn nur lieb haben, wenn er jetzt ein möglichst perfektes Kind sei – und lässt sich für dieses Ziel in eine geheimnisvolle, mittelalterliche Welt locken. Muriel will ihren Bruder wiederfinden, und so beginnt eine abenteuerliche Jagd, die buchstäblich durch Himmel und Hölle führt. „Wir wollen, dass unsere Protagonisten Kinder sind. Sie sollen im Stück selbst auf einige der Ideen kommen, derentwegen wir Luther und die Reformation heute noch feiern“, sagt Holger Metzner.

Info:

Das Stück wird seit Januar im Gemeindesaal an der Auferstehungskirche im Südostviertel geprobt. Die Organisation hat Kreiskantor Thomas Rudolph übernommen; die musikalische Leitung liegt bei Kantorin Stefanie Westerteicher, assistiert von ihren Kolleginnen Sabine Rosenboom, Anne Roth und Tatiana Varshavskaya. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 12,50 Euro. Vorverkaufsstellen sind das Haus der Evangelischen Kirche, III. Hagen 39, (9 bis 16 Uhr; größere Gruppen, die Karten erwerben möchten, werden um vorherige Reservierung unter Telefon 0201/22050 gebeten); sowie Musik Gläsel, Hohenzollernstraße 56, Telefon 0201/77 55 25.
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