Essener Girl's-Day-Teilnehmerin erhält Solidaritätspreis

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Bilderklärung: Links: Freddy Fischer, einer der Stifter des Solidaritätspreises. Dritte von Links: Petra Hinz, SPD-Bundestagsabgeordnete. In der Bildmitte: Preisträgerin Janina Quanz mit anderen Teilnehmern der Preisverleihung.
Der 24. Juni 2015 war ein ganz besonderer Tag im Leben von Janina Quanz. Die 15-jährige Essenerin erhielt in Düsseldorf in Anwesenheit von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) den Solidaritätspreis der Freddy Fischer Stiftung und der NRZ für ihr ehrenamtliches Engagement. Janina Quanz teilt sich den dritten Platz mit einer anderen Preisträgerin.

Den Solidaritätspreis erhielt die Jugendliche für ihre Betreuung von Flüchtlingskindern im Flüchtlingsheim, für ihre Hausaufgabenhilfe und ihren Sprachunterricht in Deutsch. Zudem hat Janina Quanz ein Sprachen-Memory für Flüchtlinge entwickelt.

Petra Hinz, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Essen, freut sich sehr über Janina Quanz‘ Auszeichnung. Für sie ist die Preisträgerin keine Unbekannte. Die Jugendliche war 2014 zum Girl’s Day zu Besuch bei ihr in Berlin. „Ich gratuliere Janina ganz herzlich zum Solidaritätspreis. Das soziale Engagement ist bei ihr sehr ausgeprägt. Janina setzt sich in ihrer freien Zeit für Gleichaltrige, für Schwächere und für die ein, die Förderung brauchen“, so Petra Hinz.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete nahm ebenfalls an der Preisverleihung teil. Sie fühlt sich durch Janina Quanz‘ Auszeichnung in der Auswahl der Mädchen bestätigt, die sie jährlich zum Girl’s Day nach Berlin einlädt: „Das entscheidende Kriterium für mich ist, dass ein großes soziales Engagement vorhanden ist. Der Girl’s Day ist nicht ,just for fun‘. Die ausgewählten Mädchen absolvieren bei mir ein zweitägiges Praktikum im Deutschen Bundestag und sind auch danach durch ihr Engagement in der Öffentlichkeit sichtbar“, sagt Petra Hinz.

„Janina Quanz ist ein gutes Beispiel für meine These, dass sich Jugendliche heute ebenso engagieren wie frühere Generationen – nur eben anders. Das finde ich klasse“, fügt die SPD-Bundestagsabgeordnete hinzu und lobt im gleichen Atemzug die Freddy Fischer Stiftung und die NRZ für ihre Idee, Menschen zu würdigen, die sich ehrenamtlich engagieren. Um sie zu ehren, verleihen beide seit 2010 im Zweijahres-Rhythmus den Solidaritätspreis. Er soll, so die Preisstifter, „an Menschen verliehen werden, die in ihrer Freizeit aufopferungsvoll, aus Überzeugung und vor allen Dingen im Verborgenen dafür sorgen, dass das Leben vor der Haustür ein Stückchen bessern wird“.

Petra Hinz, MdB: „Ich finde es großartig, dass die Freddy Fischer Stiftung und die NRZ für die alle zwei Jahre stattfindende Preisverleihung immer einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt setzen. Darum begleite und unterstütze ich diesen Preis sehr gern. Das sucht schon seinesgleichen.“
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