MONTAGS-CSB-Lesung: Lyrischer ABEND... u.A. mit Thorsten Trelenberg

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GROßER Büchertisch im CSB...

Montag, 10.06.2013
Cafe Stilbruch, GLADBECK-Rentfort

UND noch ´n´ GEDICHT...

THORSTEN TRELENBERG
Christiane RÜHMANN
Philipp Studer
Gabriele Pluskota

( Jana Engels war leider erkrankt! )

Ein schöner, lauer Sommerabend kündigt sich an.
Menschen sind noch unterwegs, kaufen ein, fahren Rad, bereiten den Grill vor oder entspannen gemütlich in einem Biergarten, treffen Freunde oder Nachbarn, läuten den Feierabend ein.
Ein schöner Abend auch für eine lyrische Lesung...

Harry Michael Liedtke brachte es dann später auf den Punkt...
Poesie dieser Art wirkt zunächst befremdlich, das Publikum ist distanziert... fast wie bei der Entdeckung der Langsamkeit... doch dann...

So las Christiane Rühmann aus Burscheid einige ihrer vielseitigen Gedichte vor...
"GUTEN MORGEN"
"Haarausfall" und auch "Silvester" oder Geschichten zur Freundschaft "Der Traumfreund"...
... und bat vorallem ganz eindringlich..."Lass mich ICH sein"...

Aus Zürich angereist war Philipp Studer, im Gepäck...
viele sinnliche Gedichte..."manchmal denke ich an Dich..." ..
an die schlafende Frau... richtete er auch sein Wort...

ganz zart und ganz leise...
fast tonlos... und fast subtil...
trug er seine Lyrik vor...
und ich erlebte das Stilbruch einmal ganz anders...

Die Mülheimerin Gabriele Pluskota ist für die erkrankte JANA Engels gekommen und hat den Abend durchaus bereichert mit Stücken wie "Quelle der Liebenden". Aber auch die Gefühle bei einer Bundestagswahl sind heute in der Lyrik ein Thema!

"Lieben werde ich Dich einen Sommer lang" ...
weinen, wenn Du ... gehst?!?!

Der Flusspoet aus Schwerte, Thorsten Trelenberg ...
stand auf... und begann sogleich... das Publikum zu beeindrucken!
ER las nicht nur einfach vor...
er spielte förmlich, ja tanzte fast ...seine GEDICHTE vor!
Ein ziemlicher Gegensatz zu seinem Kollegen aus der Schweiz!

TT ist "anders", gestenreich, sehr aktiv, beweglich...
Agiert ohne Mikrophon und ohne Scheu und versteht sich doch auch auf die sanfteren Töne wie z.B. in seinen heimatlichen Gedichten, in denen nicht nur Tauben im Liebesrausch beobachtet werden.
In den Weiten Islands kann man sich dann vielleicht auch mal´ verirren, vernarben´... und sich fragen, wo der Himmel sein Ende hat.

Apropos Ende...
Zu Ende ging dieser einmal etwas "andere" Stilbruch-Abend dann doch auch wieder viel zu schnell und die Frage aller Fragen, die LETZTE Frage, die wir alle uns vielleicht einmal stellen...
WAS BLEIBT...?!?


Leuchtfeder-Kleinkunstbühne im Cafe Stilbruch...

nicht nur Prosa und Musike, auch poetisch, lyrisch, sinnig, anders, eigenwillig, interessant, witzig, satirisch, und nicht zu vergessen mörderisch...
und immer wieder die Feststellung...
DAS bleibt!!!


Text+Fotos: AAT
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