NRWs größter Trampolinpark eröffnet in Essen

Beim "Wipe Out" geht es darum, zwei rotierenden Balken auszuweichen. Das geht entweder durch drunter her ducken oder drüber springen. Mindestgröße: 1,44 Meter. ^Fotos: AirHop GmbH

So ein Trampolin - in klassischer Ausführung, als Fitness-Variante oder mit Sicherheitsnetz - findet man mittlerweile in beinahe jedem zweiten Garten. Zumindest dort, wo es Kinder gibt. So richtig auf seine Hüpf-Kosten - und zwar auch als Erwachsener - kommt man aber in einem Trampolinpark. Am Zehnthof 194 in Essen-Kray hat jüngst NRWs größter eröffnet.

50 Trampolin-Felder bietet allein die Aufwärm-Area. Hier lässt es sich prima einhüpfen, seinen Rhythmus finden. "Gesprungen wird immer mit beiden Füßen - und auf jedem Trampolin hüpft immer nur ein Besucher", erklärt Jan-Marius Halbhuber, Activity Manager bei der betreibenden AirHop GmbH, die wichtigsten Grundregeln.
An die - dazu gehören auch Socken und leere Hosentaschen, wie natürlich Rücksicht auf sich und andere Gäste - erinnern im Park auch Infoplakate und ein Einführungsvideo. "Sprungstunden beginnen immer zur vollen Uhrzeit und bevor es los geht, läuft das Video", so Halbhuber. Sicherheit wird im Trampolinpark groß geschrieben, dafür sorgen auch Servicemitarbeiter, die an allen wichtigen Punkten postiert sind. Bei Vollbetrieb an einem Samstagnachmittag sind das schon mal bis zu 14 Personen. "Große Unfälle gibt es aber selten", weiß der Activity Manager aus der bisherigen Erfahrung des britischen Unternehmens und der ersten Tage in Essen. "Das sind eher kleine Blessuren, weil man mal umknickt oder falsch aufkommt." Auch deshalb haben alle Servicemitarbeiter einen Ersthelferschein absolviert.

Neben gewöhnlichen Trampolinen, die alle doppelt gesichert sind, hat der Park auf 3.400 Quadratmetern Allerhand zu bieten, ist praktisch zugleich Fitnessstudio (Kondition und Kraft sind hier nicht zu unterschätzen), Dodgeball-Feld (ähnlich dem Völkerball-Spiel) und Basketball-Training (dank Trampolin gelingt so auch dem kleinsten Spieler endlich der große Wurf). "Wipe Out" und "Battle Beams" haben den größten Spaßfaktor und beim "Foam Pit" kann man sich einfach mal mit voller Power in eine zwei Meter tiefe Schaumstoffgrube stürzen.

"Der Park ist ein Rundumtraining, das alle Muskelgruppen beansprucht. Es geht um Sprungkraft, um Koordination und Balance (Slacklines), um Motorik und Reaktion, als Einzel- und Teamplayer", weiß Halbhuber aus eigener Erfahrung. "Hier werden nicht nur alle Federn und Schrauben täglich und wöchentlich geprüft, sondern wir testen die Angebote natürlich auch selbst", grinst er. Klar, schließlich hat praktisch jeder Mitarbeiter, und das sind um die 70 in Essen, auch einen sportlichen Background. "Ich spiele selbst Basketball und habe Sport-Management studiert", so der Profi.

Geöffnet ist immer montags bis donnerstags von 12 bis 21 Uhr, freitags von 12 bis 22 Uhr, samstags von 10 bis 22 Uhr und sonntags von 10 bis 21 Uhr. Mindestalter: Fünf Jahre. Im Café gibt es Getränke und Süßes. Weitere Infos gibt es hier: www.airhoppark.de/essen/
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