RWE-Aktien der Stadt Essen – Schmutzler-Jäger: Strategie zum Umgang mit den RWE-Aktien erforderlich

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Zwischen Messe und Grugahallen haben immer wieder Demonstrationen geziegt, dass RWE mit seiner Firmenpolitik flasch liegt.
Essen: A 40 Essen | Auf Initiative der Ratsfraktion der Grünen befasste sich der Rat der Stadt Essen in der Aprilsitzung mit einem möglichen Verkauf von städtischen RWE-Aktien. Dazu erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der grünen Ratsfraktion: „Angesichtes des rasanten Kursverfalls der RWE-Aktie und der derzeitigen Umstrukturierung des RWE-Konzerns benötigen wir dringend eine kommunale Strategie zum Umgang mit den rund 19 Millionen städtischen RWE-Aktien.
Aus Sicht der Grünen ist es jetzt an der Zeit, sich endlich mit dem Thema „Verkauf von RWE – Aktien“ auseinanderzusetzen. Nach dem Ausfall der Dividende und einer sehr schlechten Prognose für die Dividenden-Ausschüttung in den nächsten Jahren, ist ein wesentliches Argument für das Festhalten an den RWE-Aktien entfallen. Auch aus finanz-, energie- und klimapolitischer Sicht ist ein Abschied von den RWE-Aktien mehr als geboten, denn weltweit beschließen immer mehr große Investmentgesellschaften, klimaschädliche Geschäfte aufzugeben. Wir setzen uns für eine Verständigung mehrerer kommunaler Aktionäre bezüglich eines Verkaufs von RWE-Aktien in Paketen ein. Es bestände dann die Chance, über einen Treuhänder einen kapitalträchtigen Investor zu finden, der zur Übernahme des kommunalen Paketes bereit wäre.

Anderen Kommunen mit RWE-Aktienbesitz folgen

Nachdem auch in anderen Kommunen mit RWE-Aktienbesitz wie z.B. Bochum, Mülheim und Dortmund Überlegungen über den Verkauf der Aktien angestellt werden, ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt zur Entwicklung einer interkommunalen Verkaufsstrategie, den gerade Essen als hochverschuldete Stadt nicht verstreichen lassen darf.“

Zum Foto: All die vielen Demonstrationen vor den RWE-Hauptversammlungen in der Grugahalle haben den Energieriesen leider richt schnell genug dazu bewegen können, seine Firmenstrategie von fossilen Brennstoffen wie auch der Atomkraft wegzubewegen. Jetzt müssen sich wohl die Städte weg vom RWE bewegen, wennn sie nicht noch tieferr in die roten Zahlen gerissen werden sollen.
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