Unsicherheit der Altendorfer Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen

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Martin Weber, FDP-Landtagskandidat und stv. Ortsvorsitzender der FDP Essen-West
Essen: Altendorf |

FDP Essen-West begrüßt Maßnahmen der Polizei

Die FDP Essen-West sieht in der Präsentation statistischer Werte keine Steigerung des Sicherheitsgefühls der Altendorfer Bevölkerung und fordert eine nachhaltige ordnungsbehördliche Strategie. „Statistische Werte können höchstens eine Orientierung bieten, da das subjektive Sicherheitsgefühl nicht allein durch die ohnehin geringe Mordrate oder die begrüßenswerte Reduzierung von Wohnungseinbrüchen geprägt ist, sondern sich u.a. an der Frage ausrichtet, ob ich zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne Bedenken die Straßen meines Wohnviertels aufsuchen kann. Und da hinkt der Vergleich Altendorfs mit Byfang oder Heisingen“, sagt Martin Weber, Landtagskandidat der FDP.

„Man darf die Situation in den Brennpunkten Altendorfs nicht auf den gesamten Stadtteil verallgemeinern, dennoch muss man akzeptieren, dass eben diese Brennpunkte ein Bild des Quartiers zeichnen, das sich auf das Empfinden der Anwohner überträgt. Die befürchtete Verlagerung der Drogenszene vom Rheinischen Platz nach Altendorf gilt es ebenso zu berücksichtigen, wie die Tatsache, dass die von Polizeipräsident Richter benannte `Respektlosigkeit gegenüber Beamten` nicht allein Beamte trifft.“

Die Freien Demokraten erinnern in diesem Zusammenhang an die überregionale Berichterstattung über Altendorf und fordern, die bereits begonnenen polizeilichen Aktivitäten zu verfestigen. „Regelmäßige Großkontrollen und die Aufstockung der Altendorfer Wache sind richtige Schritte. Der Wiedereinsatz einer mobilen Wache, die zwischen Fliegenbusch und Innenstadt postiert wird, könnte ein nächster Schritt sein“, so Weber.

Nicht unerwähnt bleiben darf die von Stadtdirektor Best aufgezeigte Stadtentwicklung Altendorfs `von außen`. „Ob es hier nicht allein zu einem Verdrängungsprozess kommt, bleibt zu hinterfragen.
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