Hitzeschlacht beim 33. Rhein Ruhr Marathon

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Alle Brems- und Zugläufer (Foto: Catfun Foto)
 
(Foto: Catfun-Foto)
Hochsommerliche Temperaturen von über 30 Grad und große Schwüle prägte die 33. Auflage der Marathons in Duisburg. Die Veranstalter LC Duisburg und der Stadtsportbund Duisburg hatten wieder hervorragende Arbeit geleistet. Das Konzept “Von Läufern für Läufer“ ging wieder voll auf und so konnte man mit 6108 Voranmeldern in allen Läufen einen neuen Rekord vermelden.Dabei konnte man sicherlich von der Absage des Mönchengladbach Marathons am Tag zuvor profitieren. Hier sprangen die Duisburger kurzentschlossen ein und boten den enttäuschten Marathonis aus Mönchengladbach eine Alternative. Mit 20 Euro Preisnachlass durften sie sich in Duisburg anmalden. Das wurde von 370 LäuferInnen dankbar angenommen,die so ihren lange geplanten Lauf an diesem Wochenende retten konnten und so das Wochenlange Training nicht umsonst war.
Wegen des großen Andrangs ging es dann am Sonntag Morgen leicht verspätet an den Start. Schon um 9 Uhr war es mit 25 Grad sehr heiß. Bis zum Ende des Laufs wurden an verschiedenen Stellen sogar bis 35 Grad gemessen. Hier geht in großes Lob an die Duisburger Zuschauer. Mit Plastikwannen und Gartenduschen sorgten sie immer wieder für willkommene Abkühlung für das unter der Hitze ächzende Läuferfeld. Ohne diese Unterstützung wären sicherlich viel mehr Starter ausgestiegen. So sahen am Ende immerhin noch knapp 760 Marathonis die Ziellinie in Stadion Duisburg.
Der letzte war wieder mal Heinz Radomski vom LC Duisburg. Er trägt schon traditionell die rote Laterne am Ende des Feldes ins Ziel. Aber dieses mal war es doch etwas anders. Denn am Sonntag war es der 100. Marathon des Duisburger Urgesteins. Darum gab es beim Zieleinlauf auch viel Beifall von seinen vielen Laufreunden und allen anderen Zuschauern.

Lokale Sportler laufen um das Podium

Auch in diesem Jahr blieb der Veranstalter seiner Linie treu , keine Startgelder für meist afrikanisch Läufer zu zahlen.Stattdessen setzte man weiter darauf, in der Region bekannte Laufgrößen nach Duisburg zu locken. Das hat sich bewährt und kommt gut im restlichen Starterfeld an. Bei den Männern blieb das gesamte Podest in Nordrhein Westfalen.
Sieger wurde in 2:37:29 Enrico Dietrich (TuS 08 Lintorf) .Bei seinem Heimrennen konnte sich Magnus Kreth (ASV Duisburg)in 2:39:10 Std. über Platz 2 freuen. Der 3. Rang ging dann nach Essen. Matthias Graute (TLV Germania Überruhr) lief in 2:40:44 Std. noch auf das Podest.
Die Ausnahme von der Regel war bei den Frauen Karin Schank (C.A. Schifflange). Die Luxemburgerin lief ein einsames Rennen und gewann überlegen in sehr guten 2:58:40 Std. Um das weitere Podest wurde es dann spannend. Silke Niehues (Tusem Essen) setzte sich in 3:15:34 Std. knapp gegen Claudia Maria Henneken (SSC Köln) durch, die mit 3:15:45 Std. nur wenige Sekunden Länger brauchte.

TC Kray mit 5 Startern dabei

Von den 5 Krayer Marathonis waren wieder 4 als Brems-und Zugläufer dabei und stellten sich in den Dienst des Veranstalters. Wieder erfüllten alle ihre Vorgaben und brachten ihre Gruppen pünktlich ins Ziel.
Für Rafael Rodriguez Baena Wurde es sogar noch eine Spitzenplatzierung. Er finishte in exzellenten 3:02:35 Std. . Damit wurde er 14. im Gesamteinlauf und 5. in der M45.
Für Die anderen 3 BuZler war Duisburg ein letzter Test. Sie starten in einer Woche bei den 100 Kilometern in Biel. Dennis John brachte seine Gruppe in 3:44:43 Std. sicher ins Ziel und wurde 27. der M30. Svenja John (18. W30) und Birgit Jahn (24. W40) machten das Tempo für die 5 Stunden Gruppe und kamen nach 4:58:58 ins Ziel.
Eine weitere Krayerin war nicht eingebunden und konnte so ihr eigenes Rennen Laufen. Wibke Harnischmacher war gut unterwegs und lief in guten 4:31:56 Std. (19. W40) in neuer Jahresbestzeit ins Ziel.

Eine Fotostrecke von Wolfgang Steeg gibt es unter :
http://www.runnersworld.de/marathon/rhein-ruhr-mar...

Alle Ergebnisse :
http://www.rhein-ruhr-marathon.de/
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1 Kommentar
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Daniela Rodriguez aus Essen-Steele | 07.06.2016 | 20:05  
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