Capuçon und Braley in der Philharmonie zu Gast

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Renaud Capuçon und Frank Braley. (Foto: Karl Lagerfeld)

Beethovens Gesamtwerk für Cello und Klavier in zwei Konzerten, diesen Lecke4rbisen für Genießer servieren Gautier Capuçon und Frank Braley am Sonntag (23. April) in der Philharmonie Essen.

Ludwig van Beethoven begründete mit seinen fünf Cellosonaten eine neue Kammermusik-Formation, die bis dahin beinahe ohne Vorbild war. Nie zuvor war das tiefe Streichinstrument als derart ebenbürtiger Partner des Klaviers in Erscheinung getreten.
In der Philharmonie Essen werden nun der Cellist Gautier Capuçon und der Pianist Frank Braley in zwei Konzerten am Sonntag Beethovens Gesamtwerk für Violoncello und Klavier präsentieren.

Auftritt am 23. April

Im ersten Konzert um 11 Uhr erklingen neben der jugendfrischen ersten (op. 5 Nr. 1) und der reifen dritten Sonate (op. 69) auch aus dem insgesamt reichen Variationsschaffen des Komponisten zwei Werke, die geistreich je ein Thema aus Händels „Judas Maccabäus“ und Mozarts „Zauberflöte“ (über „Ein Mädchen oder Weibchen“) fortschreiben. Im zweiten Konzert um 15 Uhr widmen sich die beiden Musiker den beiden späten und kompromisslosen Cellosonaten (op. 102, Nr. 1 und 2), in denen sich der Komponist mitunter fast experimentell mit den Möglichkeiten der beiden Instrumente auseinandersetzte. Sie bilden den gewichtigen Rahmen um die frühe zweite Sonate (op. 5 Nr. 2) und die siebenteiligen Variationen über das Duett von Pamina und Papageno („Bei Männern, welche Liebe fühlen“) aus Mozarts „Zauberflöte“.
Einzeltickets (28 Europro Konzert) und Kombitickets (40 Euro für beide Konzerte) unter der Rufnummer 0201 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.
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