BVB-Star Marcel Schmelzer hilft den Essener Klinikclowns

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Spaß mit den Kindern und den Klinikclowns hatte BVB-Abwehrspieler Marcel Schmelzer (2.v.r.).
  Essen: Universitätsklinikum | Schmelle nennen sie ihn in Dortmund, und er gilt im BVB-Team nicht unbedingt als Plaudertasche. Doch bei seinem Besuch in der Kinderklinik des Universitätsklinikum Essen nahm sich Marcel Schmelzer Zeit, um mit den Kindern zu plaudern. Damit sie, die wegen einer schweren Erkrankung oft für einen längeren Zeitraum im Krankenhaus sind, nicht den Mut verlieren, engagiert sich der - selber gerade lange verletzte - Abwehrspieler im Rahmen des Projekts Klinikclowns.

Das gibt es seit über zehn Jahren. Die bunte Visite der ganz besonderen Art dient dazu, Kinder, die nicht nur unter einer oft schweren Erkrankung, sondern noch dazu unter der Trennung von ihrer Familie, ihren Freunden und ihrer gewohnten Umgebung leiden, Lachen zu schenken.
Im wahrsten Sinne, denn die Clowns mit den roten Nasen, bringen ein wichtiges Heilmittel auf die Station: Freude.

Autogramme auf der Kinderstation


Die gab es auch jetzt, als BVB-Star Marcel Schmelzer für Timo und andere Kinder da war. Dabei ist der kleine Junge eigentlich Bayern-Fan, wie er natürlich betonte. Andere dagegen hatten nur das BVB-Trikot anlegen müssen, um den Gast in seinen gewohnten Farben zu begrüßen.

Doch nicht nur bei diesem Besuch, sondern langfristig geht es darum, den jungen Patienten beim Gesundwerden zu helfen. Eckhard Nagel, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen, weiß, dass sich Kinder Tage im Voraus auf die Visiten dieser Clown-Spezialisten freuen. Aber er weiß auch: Um weitere Kinder im Rahmen des Förderprojekts betreuen zu können, werden dringend Spenden benötigt, da es aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht durch die Krankenkassen finanziert wird.

Spenden pro WM-Tor helfen bei Finanzierung

Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft haben das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und die „Stiftung Universitätsmedizin Essen“ daher mit Partnern wie Borussia Dortmund sowie den Unternehmen Evonik, Ferrostaal und der Sparkasse Essen die Aktion „Ein Tor – ein Lächeln“ ins Leben gerufen.

„Gemeinsam wollen wir Unternehmen, Vereine und Privatpersonen dafür gewinnen, pro Tor der deutschen Nationalmannschaft einen Beitrag für das Projekt ‚Klinikclowns‘ des Universitätsklinikums zu spenden“, erläuterte Prof. Dr. Nagel.

Drei Spendenstufen – 5, 10 und 20 Euro pro Tor für Privatleute sowie 100, 250 und 500 Euro für Unternehmen – wurden festgelegt, und es besteht die Möglichkeit, bei der Registrierung unter
www.eintor-einlaecheln.de
eine Einzugsermächtigung zu erteilen.

Spendern winken Gewinne

Marcel Schmelzer weist darauf hin, wie wichtig es ist, bei einer Krankheit, die einen aus der Bahn wirft, Durchhaltevermögen zu zeigen: "Aber wenn ich sehe, mit welcher Energie und Ausdauer die Kinder hier im Klinikum gegen ihre zum Teil schweren Krankheiten kämpfen, wird mir klar, wie viel Glück ich eigentlich habe. Deshalb unterstütze ich die Aktion sehr gerne und rufe alle Fußballfans im Revier dazu auf, ebenfalls mitzumachen“, so der 26-jährige Dortmunder, der bereits seit 2009 für Deutschland spielt.

Übrigens: Unter allen Teilnehmern werden VIP-Karten für ein Heimspiel des BVB, einen von Spielern signierten Fußball und Trikots verlost.
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2 Kommentare
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 30.04.2014 | 07:26  
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Karl-Heinz Seikowski aus Essen-Nord | 09.06.2017 | 12:57  
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