Sport verbindet

Das Integrationsprojekt „spin – sport interkulturell“ hat bereits einige Erfolge vorzuweisen

Sport macht Spaß und verbindet: Das möchte das Integrationsprojekt „spin – sport interkulturell“ besonders Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund ans Herz legen. Denn die Integration sozial und ökonomisch benachteiligter Kinder und Jugendlicher kann durch Bewegung, Sport und Bildung gestärkt werden – und dies trägt nicht selten zur Verbesserung ihrer Zukunftschancen bei.

Seit 2007 wird das Modellprojekt der Stiftung Mercator, der Heinz Nixdorf Stiftung und des Landessportbundes NRW in Kooperation mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in NRW umgesetzt.

Rana Tokmak, ein selbstbewusster Teenager mit türkischen Wurzeln, macht sich für diese gesellschaftlich wertvolle Initiative stark: Die 16-Jährige ist Deutsche Mehrkampf-Vizemeisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik und unterstützt als Botschafterin seit November letzten Jahres das spannende Projekt. Die Gymnasiastin aus Castrop-Rauxel, die mit Blick auf die Europa- und Weltmeisterschaft in diesem Jahr seit kurzem ein Internat in der Nähe von Stuttgart besucht, bewältigt mit viel Disziplin und Motivation erfolgreich den schwierigen Spagat zwischen Schule und Leistungssport. Als „spin“-Botschafterin will sie Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund dafür begeistern, sich aktiv in Vereinen sportlich zu betätigen – ob Tanzen, Ballsportarten oder Selbstverteidigungskurse.

„Egal, woher wir kommen: Im Sport sind wir alle gleich. Je früher Mädchen mit Migrationshintergrund durch verschiedene Aktionen einen sportlichen Anfang wagen, desto schwieriger wird es später auf den gewohnten Sport zu verzichten. Diesen Ansatz will ich gerne durch mein eigenes Beispiel mittragen, denn für mich ist Sport schon von Kindesbeinen an ein fester Bestandteil in meinem Leben“, sagt die engagierte Zehntklässlerin.

Neben dem Integrationsgedanken ist natürlich auch die Stärkung sozialer Kompetenzen wie Fairness und Teamgeist eine wertvolle Begleiterscheinung. Sport hat positive Auswirkungen auf das alltägliche Leben und sollte für alle Menschen zugänglich sein. Dies sieht auch Westlotto so und unterstützt daher aktiv den Landessportbund NRW. Jährlich erhält allein der Breiten-, Amateur- und Behindertensport aus den Lottogeldern etwa 150 Millionen Euro. Kaum jemandem ist bewusst, dass ein großer Teil der Sportangebote ohne die nachhaltige Förderung durch Mittel aus dem staatlichen Glücksspiel kaum denkbar wäre. Somit profitieren nicht nur viele vorbildliche Projekte von den Lotterieeinnahmen, sondern gleich die gesamte Gemeinschaft. Denn wer erfreut sich nicht gerne an sportlichen oder kulturellen Einrichtungen, die die Freizeitgestaltung bereichern?
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