Oldtimer-Frühlingsausfahrt: Tour de Rü startet am 22. April

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Im Porsche Zentrum an der Altendorfer Straße (rechts im Bild Verkaufsleiter Peter Quarti) präsentierten die Veranstalter das Programm für die Oldtimer-Ausfahrt.

Zum 14. Mal veranstaltet die Interessengemeinschaft Rüttenscheid (IGR) am Samstag, 22. April, die Tour de Rü - die bekannte Oldtimer-Frühlingsausfahrt. Falls sich an der Wetterlage nicht noch viel ändert, müssen Fahrer und Zuschauer zwar kaum Regen befürchten, sich aber warm anziehen.

Von gefühlten 8 Grad Höchsttemperatur und starken Böen aus Nordwest ist die Rede. Aber als Oldtimer-Fahrer ist man gewöhnt, dass nicht immer alles klimaanlagenmäßig perfekt abläuft.

130 Automobile und neun Motorräder

Etwa 130 Automobile und neun Motorräder sollen auf ihrer Tour Essen und Rüttenscheid bekannt machen, hofft IGR-Vorsitzender Rolf Krane. Sein besonderer Dank gilt erneut Claudio Schlegtendal, der die Route ausgearbeitet hat.
Die Veranstalter wissen: Die Tücken liegen im Detail. Für die Fahrt nach Attendorn und zurück wurde an einer Route getüftelt, die teilweise über zwei verschiedene Strecken führt. Wer hin über die erste geleitet wurde, fährt zurück über die zweite. Und geleitet wird man nicht etwa durchs Navi, sondern durch ein ebenfalls vom Organisationsteam erstelltes Bordbuch. "Da darf keine Anweisung falsch sein", so Rolf Krane. Jedes Straßenschild muss exakt aufgeführt werden: "Sonst fahren 130 Autos falsch."

Studebaker von 1924 fahrtüchtig gemacht

Die Tour de Rü führt diesmal ins Sauerland und wird als "fahrerisch sehr anspruchsvoll" bezeichnet. Mittagsrast ist in der Burg Schnellenberg in Attendorn.
Für die Zuschauer, die sich in jedem Jahr vor allem bei der Parade entlang der Rüttenscheider Straße versammeln, gibt es zahlreiche motorisierte Schmuckstücke zu bewundern. Reinhard Pietrass, Mitglied im Organisationsteam, zählt einige auf: "Ein Bugatti von 1926, ein weiterer von 1927, ein Austin 7 - mit 17 PS - und ein Studebaker von 1924." Letzterer wurde erst in den letzten Wochen fahrtüchtig gemacht.
Strapaziös ist so eine Ausfahrt für Material und Mensch gleichermaßen, und das nicht nur, wenn man, wie der Beifahrer eines italienischen Kleinwagens, 1,90 m groß ist. Zwei Abschlepp- und ein Werkstattwagen sind sicherheitshalber dabei. Der Fiat 500 mit 19 PS dürfte nämlich nicht der einzige sein, den die Höhen des Sauerlandes außer Puste bringen.
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