Fehlentscheidung! Spiele der Fußballer – Bezirksligist zürnt dem Unparteiischen

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Die vierte Mannschaft - hier Roman Heger - unterlag gegen Kupferdreh.
 
Die vierte Mannschaft - hier Nebih Trolli - unterlag gegen Kupferdreh.

Der Bezirksligist unterlag aufgrund einer Fehlentscheidung im Kellerderby, Zweite und Dritte konnten siegen, die Damen spielten Remis, während Vierte und SG Werden 80 II verloren. Am nächsten Sonntag - Allerheiligen - herrscht Spielverbot.

SpVgg Steele gegen SC Werden-Heidhausen I 4:3

Wieder endete eine Partie des Bezirksligisten turbulent! Erneut gelang es dem SC Werden-Heidhausen, in der Nachspielzeit auszugleichen. Wie schon gegen SSVg Velbert und Jugoslavija Wuppertal trafen die Löwentaler nach großem Kampf. Doch diesmal legte der Schiedsrichter noch eine Schüppe drauf und gab noch einen Elfmeter für die Gastgeber!
In der zehnten Minute brachte Kevin Hougardy die Gäste in Führung, doch bald konnte Steele ausgleichen. In der 33. Minute sorgte Tim Homberg für das 2:1, welches bis zur Pause Bestand hatte. Kurz nach Wiederanpfiff kam Steele zum 2:2, ging in der 78. Minute sogar mit 3:2 in Führung. Als in der 92. Minute Tino Theuer das 3:3 gelang, war der Jubel groß über den vermeintlichen Punktgewinn.
Dann folgte die 94. Minute, die Nachspielzeit war abgelaufen, doch den letzten Angriff der Hausherren wollte der Unparteiische noch zulassen. Langer Ball, Handspiel des Stürmers, Gefahr gebannt? Überraschung! Wirklich nur ein Mensch auf dem Platz hatte ein Foul gesehen, nämlich ausgerechnet der Schiedsrichter, der auf Elfmeter für Steele entschied. Nachdem der zum 4:3 im Netz geklingelt hatte, war sofort Schluss und der Referee musste sich herbe Vorwürfe der entsetzten Löwentaler gefallen lassen. Selbst die Hausherren gaben zu, dass kein anderer Schiedsrichter diesen Elfmeter gegeben hätte.
Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt schon sechs Punkte, am 8. November reisen die Löwentaler zur Zweitvertretung des Oberligisten Schonnebeck.

SC Werden-Heidhausen Damen gegen ESC Preußen 3:3

Mit dem ESC Preußen kam ein unbequemer Gegner ins Löwental, ein Angstgegner, dem die SC-Damen im April noch glatt mit 0:4 unterlagen.
Die Gäste gingen in Führung, doch Luisa Gricksch und Zeynep Sariaslan drehten die Partie bis zur Pause zugunsten der Gastgeber. Kurz nach dem Seitenwechsel traf Sariaslan erneut, doch eine Schwächephase in den letzten Minuten verbaute den Sieg, mit zwei blitzschnellen Kontern schafften die Gäste den 3:3 Ausgleich. Werden antwortete mit wütenden Angriffen, Nadine Ficht traf den Pfosten, Annika Muth verpasste nur knapp, Cathi Will wurde im Strafraum umgestoßen, doch der Schiedsrichter ließ dieses Foul ungeahndet.
Die Werdener Damen fielen auf den sechsten Rang zurück, halten aber den Kontakt zu vier der vor ihnen platzierten Teams. Nach der Spielpause geht es zum Vierten Sportfreunde 07, durchaus mit Hoffnung, da die SC-Damen bisher auswärts souveräner auftraten als daheim.

SV Burgaltendorf II gegen SC Werden-Heidhausen II 1:3

Das Team der Trainer Benjamin Brenk und Christian Kliem reiste ersatzgeschwächt zur Burgaltendorfer Reserve. Kurzfristig halfen Johannes Przybyl, Julian Scholz und Niklas Weidele aus der Dritten sowie Axel Küpper aus der Vierten aus. Trotz der eher ungünstigen Vorzeichen wurde es der zweite Auswärtssieg der Saison. Nach einer Viertelstunde brachte Maurice Schmidt die Gäste in Führung, die Jonas Leven mit seinem 2:0 noch ausbauen konnte.
In der 75. Minute konnte Burgaltendorf mit einem Strafstoß verkürzen, wollte nun den Ausgleich. Die reguläre Spielzeit war vorbei, der Schiedsrichter gab satte fünf Minuten Nachspielzeit als Aufschlag. Der schien nicht enden zu wollen, doch in der 95. Minute erlöste der eingewechselte Patrick Hubl die Löwentaler mit seinem Treffer zum 3:1, der Unparteiische pfiff sofort ab.

SG Werden 80 II gegen Sportfreunde 07 II 0:3

Die Elf der Trainer Denis Decker und Stefan Ley lag zur Pause bereits mit 0:2 hinten, den Gästen gelang im zweiten Durchgang nur noch ein weiterer Treffer. Nach dieser einkalkulierten Niederlage gegen den Vierten bleiben die 80er Vorletzter.

SpVgg Steele III gegen SC Werden-Heidhausen III 2:6

Die Trainer Jupp Böhmer und Jürgen Koch konnten zufrieden sein, ihr Team dominierte von Anpfiff an. Der SC kam durch ein Steelenser Eigentor nach Ecke von Florian Kammann zur Führung, die Pascal Bartels noch ausbaute, als er den Ball per Dropkick unter die Latte zelebrierte.
Marcel Schäfer gelang kurz vor der Pause mit einem Lupfer und einem Kracher ein Doppelschlag, das 4:0 war deutlicher Vorsprung, die einseitige Partie längst entschieden.
Nach kollektivem Aussetzer der Hintermannschaft gelang Steele der 1:4 Anschlusstreffer. Erneut Marcel Schäfer traf zum 5:1 mit einem Kopfball, Schäfer wurde dann gegen Marcel Gockeln ausgetauscht. Gockeln war keine Minute auf dem Platz, da gelang ihm mit der ersten Ballberührung das 6:1, als er einen Freistoß von Pascal Bartels einköpfte. Das 2:6 war nur ein Schönheitsfleck.

SC Werden-Heidhausen IV gegen SG Kupferdreh III 3:6

Zunächst geriet der SC mit 0:2 in Rückstand, Moritz Trah brachte sein Team in der 25. Minute wieder auf 1:2 heran. Nun ließen aber die Gäste aus Kupferdreh drei Treffer folgen. Ramazan Karagöz verkürzte in der 65. Minute auf 2:5, Kapitän Agon Zogaj traf zunächst ins eigene Netz, dann aber auf der „richtigen“ Seite zum 3:6 Endstand.
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