Das WUNDER-WORT

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Die Kraft des Lobes hat Tradition in der Realschule Essen-West. 55 BESTE werden für besondere Leistungen, besonderes Engagement und mehr öffentlich am 10. Februar, 19 Uhr, Apostelkirche mit Urkunden und Preisen belohnt. Achtung! Überraschungsgast kommt. Hinten v. li.: Loren Steffen, Berita Tekci, Rita Numsen-Williams (1. Konrektorin), Chantal Symonds, Kevin Hildebrand; v. v. li. Emily Stinnen, NilsFunke, Lane Beyhoff. Foto: Gohl
  Essener Schule beflügelt Schülerscharen - Wucht des Lobes - Preise purzeln!

Sie erinnern sich noch, als Ihr Kind das erste Wort sprach? „Mama“ oder „Papa“. Ein heißes Glücksgefühl sauste durch Ihren Körper. „Wunderschön hast du das gemacht!“ lobten sie selig den winzigen Wonneproppen. Aber wie steht es mit der Lobeshymne bei dem Liebling im Schulalter? Mehr Meckern als Mut machen? Die Realschule Essen-West hat da ein Wahnsinns-Rezept. Und 80% dieser Pennäler haben nun gar nach Schulabschluss Lust auf mehr Schule.

Die Ansporn-Formel ist nicht patentiert. Zum Nachmachen unbedingt zu empfehlen. Drei Worte – „Kultur des Lobes“. Seit 2008 praktiziert die Realschule Essen-West die Lob-Kraft. Und ist jährlich immer wieder überwältig von der Schülerbegeisterung. „In England ist so etwas ganz normal“ weiß Rita Numsen-Williams, erste Konrektorin. Doch in Deutschland war öffentliches Lob nicht üblich. Bis vor acht Jahren.

Seitdem werden an der Realschule; Mülheimer Straße, Schüler nicht nur für eine Eins gelobt, sondern auch für soziales Engagement, besonderen Schuleinsatz wie Nachmittagsbetreuung der Schulbücherei, aber auch für Klassenraumgestaltung – um nur einige Kategorien aufzuzählen.

Tja, nicht „rechteckige“ Maiglöckchen werden verlangt sondern Erreichbares.
Wenn beispielsweise ein „Ex-Chaot“ sich sehr stark in der Schule verbessert; er sich sichtlich bemüht, menschliches Miteinander zu pflegen. Das wird wohltuend bemerkt. Diese außergewöhnlichen Schülerstärken werden gewürdigt.

So düsen dienstags und freitags, in den großen Pausen, Chantal (16) mit Freundin Loredana in die Schul-Bücherei – dort stehen fast 2000 Bücher plus Lernmaterial. Sie beantworten Schülerfragen nach Buchstoff. „Wir räumen die Bücher auch ein, halten Ordnung“, bestätigt Chantal. „Dann geht’s wieder in den Unterricht.“
Weshalb die zusätzliche Arbeit? „Mit den Mitschülern zu sprechen, der Einsatz macht Freude. Außerdem bereitet mir Schule viel Spaß. Ich will jetzt anschließend mein Abitur mit meiner Freundin machen.“

Stichwort für die Konrektorin: „Circa 80 % unserer Schüler gehen in die Sekundarstufe II, um das Abitur oder Fachabitur zu schaffen!“

Denn hier an der Realschule Essen-West sind nicht nur super Noten das Non-plus-Ultra sondern intensiver Schuleinsatz wird quasi auf schulinterner Ebene gefördert.
Gefeiert, bejubelt bei der schulinternen Preisverleihung „Kultur des Lobes“ am 10. Februar, 19 Uhr, in der Apostelkirche, Mülheimer Straße.

Ganz festlich erhalten von 480 Schülern 55 „Beste“ jeweils eine Urkunde plus einen Preis. Klar, zum eleganten Rahmen gehören außergewöhnliche Gäste. Und – Überraschung: Natürlich ein echt starker Typ. Verraten? Erraten: Ich bin doch keine Spielverderberin. Eines weiß die Lehrerschaft schon jetzt: Die Tradition hat Folgen. Lob beflügelt – Schüler schweben. Deshalb: Fortsetzung folgt.


Sponsoren - Kultur des Lobes
Die Realschule Essen-West dankt allen Sponsoren, ohne deren Unterstützung die Preisverleihung nicht in diesem Rahmen hätte stattfinden können!
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung; Buchhandlung Schmitz, Essen-Werden; Fotostudio „uni datum print“; Regionalverband Ruhr; Georg Westermann Verlag; Sparkasse Essen
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1 Kommentar
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 03.02.2015 | 11:21  
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