Die "Murmel"-Malocher

Anzeige
Vorsicht heiß! Frisch aufgetischt von einer Essener KiTa - möglich macht's RWE Companius!

Seit über 25 Jahren lockt in Essen-Frohnhausen die „Murmel e.V.“ Direkt an der Hamburger Straße, versteckt hinter mächtigen Hecken. Eine kleine KiTa, aber ein turbulentes Haus mit 35 Quietschern, von 7 Monaten bis zum Schulantrittsalter. Doch jetzt wird’s brandheiß! Holzdecken, Tapeten wurden von Eltern, Personal abgerissen, mit Blick auf die Uhr. Denn das RWE steckt mächtig dahinter…

Nö, in der „Murmel“ wird nicht gemurmelt. Im Gegenteil: Gehämmert, geklopft, gesägt, gestrichen. Es staubt, Farbe tropft. Auf dem Boden wird gekrochen, Wände von Nägeln befreit. Und das am langen Wochenende. Die Leute arbeiten, als wäre der Teufel hinter ihnen. Mit Maske. Mittendrin wirbelt der vier-jährige Knirps Max. Voll Inbrunst taucht er die Rolle schwungvoll in den Farbtopf. „Meine Wand wird gelb. Wie die Sonne. Das macht Spaß.“ Treffer! Vollmond-prächtig.

Überall leuchtende Augen. Besonders bei Angela Görtz, Leiterin. Denn ein Herzenswunsch wird verwirklicht… „Mein Hauptanliegen mit Team sind die Hauptmahlzeit sowie die Qualität des Mittagessens, da die meisten Kinder von morgens bis ca. 16.30 Uhr hier sind.“ Bis jetzt löffeln die Kleinen täglich Bio-Catering. Doch das I-Tüpfelchen wäre die Frische, das Knackige. Das Einkaufen der Ware, Zubereiten. Bewusstes Essen.

Kati Kolditz, Murmel-Vorstandsvorsitzende, ergänzt: „Wichtig ist uns das Essen Jahreszeiten spezifisch aus der Region. Ferner, dass Kinder auch den Herstellungsprozess miterleben. Denn für viele ist es die einzige warme Mahlzeit am Tag. Sie sehen, was eingekauft wird, wie beispielsweise eine Kohlrabe, Möhre aussieht; spannend ist für sie auch das Mithelfen. Sie sollen erleben, was ist das überhaupt, was ich da esse.“ Hilfe kam übrigens auch vom Gesundheitsamt. Der Küchenumbau wurde gemeinsam ausgetüftelt. Klar, die Hygienevorschriften müssen tipp-top sein.

Doch ohne Geld nix los! Der Zauberschlüssel, verbunden mit einer 2000 Euro Spende für den verheißungsvollen, leckeren Schmaus, heißt RWE Companius. Ehrenamtliche Mitarbeiter machen es möglich. Hört sich einfach an – ist es auch. „Wenn wir ein soziales Projekt unterstützen sollen, dann bitte melden.“, bestätigt Mariana Kolditz. Ja, fünf junge Menschen fackeln nicht am „Heiligen Sonntag“ sondern ackern wie Schwerstarbeiter just in der KiTa. Mit Mariana werkeln hier als starke Projekt-Paten Tamara Finger, Sabrina Garrandt, Mona Hillebrand, Dennis Klümper.

Der Traum geht weiter, denn Catering-Essen hat auch 'nen Preis. Bei Einsparung wäre wünschenswert, „eine Küchen-Mitarbeiterin, ein größerer Herd, zweiter Backofen, eventuell Industriespülmaschine, neue Küchenmöbel, Dunstabzughaube…“ schwärmt die Leiterin.

Trotzdem bleiben alle auf dem Teppich. „Das geht nur Schritt für Schritt.“ Der Anfang ist geschafft. Echt muskelstark.

Näheres über das RWE Projekt:
http://www.rwecompanius.com/web/cms/de/251312/rwe-...
0
2 Kommentare
2.717
Hermann Schmidt aus Essen-West | 17.09.2013 | 09:23  
9.161
Renate Sültz aus Lünen | 17.09.2013 | 14:08  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.