"Je t'aime" - GOP-Direktor fiel auf die Knie

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GOP im Ausnahmezustand - Fotos: GOP
  Wenn Liebe gewaltige Emotionen auslöst!

Nur wenige Worte. Doch nach denen sehnt sich jeder Mensch: „Ich liebe Dich“. Die machen atemlos. „Je t’taime“. Ja, die Liebe beflügelt. Macht himmelhochjauchzend. Sie löst die Zunge. Damit hat auch GOP-Direktor Matthias Peiniger nicht gerechnet. Denn als er auf der Bühne steht, das neue GOP-Programm mit dem verheißungsvollen Titel „Je t’aime“ ansagt, sprudelt Ungewöhnliches von seinen Lippen. Dann passiert plötzlich der Kniefall…

Vor dem Fall flattern die Versprechen. „Dass Liebende sich mit einem Schloss ab sofort am GOP-Gelände verewigen können“. Außerdem: „Sehr häufig wurde gefragt, ob man von hier oben einen Heiratsantrag mache könnte. Wurde meistens abgelehnt.“ Moment! Die Chance kommt. „Für alle, die Interesse haben, kann in jeder „Je t’aime“-Show nach der Pause eine Erklärung abgeben.“

Und haste nicht gesehen, schwupp sinkt Matthias Peiniger auf die Knie: „Liebe Petra, wir sind seit 15 Jahren verheiratet. Ich liebe Dich noch immer. Würdest du das auch noch einmal tun?“ Atemlose Stille. Hunderte Zuschauer halten die Luft an. Das erlösende Wort: „Ja!“

The Show must go on! Ungewöhnlichste Liebeserklärungen nehmen ihren Lauf. Gepaart mit lustvollen Leidenschaften. Denn zwei Clowns, Goliath Raymond Hopman und Gnom Kotini Junior – übrigens die brillanten Regisseure der Produktion – verlieren, verlieben sich in acht unterschiedlichste, aufreizende Frauen. Die Ausnahmeclowns sind pure Gegensätze. Raymond riesig – läuft wie auf Stelzen – steppt, kann steif tanzen, singen, zaubern, saufen. Kotini klein, wendig, windet seine Körperteile wie Gummistrippen, zappelt, zaudert - zauberhaft.

Mitreißenden Anfang mit verbiegendem Körper macht Maryna Sakhokiia auf zwei Haltestützen. Mit ihrem spitzenmäßigen Dessous bringt sie vielen Herren das Blut in Wallung. Eilig ziehen die ihre Jacke aus.

Grandios zeigt sich Rosa Tyyskä mit ihrem fast außerirdischen Tanz mit einem Riesenreifen.

Märchenhaft, wie Charlotte de la Bretéque ihre Luftakrobatik gestaltet. Aus den vielen Seilen zaubert sie so mal eben einen Kuhschwanz, einTodesseil – ein Herz.
Augenschmaus bei Mila Roujilo mit geschätzten 20 schillernden Hula Hoop-Reifen, den Ball-Jonglagen.

Wie festgeklebt, waagerecht, an Riesenstangen, hängt lederklüftig Spider-Weib Aurelia Brua. Oder das Kraftpaket springt wie ein Urwaldtier sekundenschnell am Vertical-Pole nach oben, unten.

Für eine Sensation sorgt das Fabelwesen Lise Pauton. Als sie einen zunächst unwilligen Zuschauer auf die Bühne lockt, stelzt, entlockt sie als Huhn dem „Gockel“ ungeahnte Kräfte. Tosender Loslacher beim Publikum.

Schluss-Perfektion mit dem Duo Evelyn & Shannon am Trapez. Ein falscher Griff – die perfekte Leidenschaft wäre ausgeträumt.

Tusch auf die fantastischen Regisseure für den fantasievollen, zupackenden Griff. Die Liebeserklärung an die Leidenschaft beflügelt Künstler wie Gucker. Schade, nach zwei Stunden ist der Liebesrausch vorbei. Wie schon Schluss - staunten die begeisterten Besucher!

Spielzeit bis 1. März, GOP Varieté, Rottstraße 30, Essen, Telefon 0201/247 93 93, www.variete.de
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 18.01.2015 | 20:56  
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