Murmel-Malocher ziehen an

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Herrliches Sommerfest aus besonderem Grund, das Politiker anzieht.... Eva Pohl, KiTa Murmel Vorstandsvorsitzende (re.) mit Lothar Foehse, Werner Ernst, Matthias Hauer, Theo Körber, Vater Michael Petrou ... Foto: Schattberg
 
Jetzt geht's los...Kleine, Große suchen sich ein "Spielbereich" in der KiTa Murmel... Foto: Schattberg

Kindergewimmel am Boden; Lachen, Jauchzen an Geräten. Sause nach großer Maloche von Mamis und Papis in der kuscheligen KiTa Murmel eV., Hamburger Straße.  
Hoher Besuch zwängt sich bei 28 Grad die schmalen Hausflurtreppen hoch: Matthias Hauer MdB und Vorortpolitiker. Tja, an und in der Murmel, eine besonders kreative Kinderstätte, tat sich massig Mutiges, Bewegendes...

Alles machen die Eltern hier selbst. Kleiner Schatten - mittlerweile kam der Verein zur sozialpädagogischen Betreuung von Kindern e.V. – 35 Lütte, 7 Monate bis 6 Lenze, in die Jahre. Das Haus wurde „geliftet“, mit neuem Gesicht, prächtigem Außenanstrich.

Nun „Frühjahrsputz“, zusätzlich wurde im Außen- Innenbereich mächtig gewuselt...Jetzt folgten Bewegungs- und Ernährungsbereich. Wow, hier hängt kein Kind mehr an Mamas Rockzipfel – Winzlinge und Wibbelige – alle finden ihr Wohlfühlbewegungsgerät. Fast scheinen Matthias Hauer Bundestagsabgeordneter, Ratsherr Theo Körber, Klaus Persch Bezirksbürgermeister, Lothar Foehse und Werner Ernst - Bezirksvertretung III - zu bedauern, dass sie keine Kinder mehr sind... Warum?
Anne Willeke, Mutter von zwei Kindern, zum Hintergrund. „Wir wollten den Kindern Neues zum Bewegen bieten. Wir brauchten Spielgeräte, die Bewegung anregen. Bei den neuen Geräten können sie jetzt Klettern, sich Verstecken, Balancieren, auch viele kleine Höhen springen, Schaukeln, Schwingen und mehr... Vieles motiviert sie, draußen zu sein, sich zu bewegen. Das ist, was Kinder und wir wollten.“
Neugierig? So wurde ein Niedrigseilgarten ab drei-Jährige und eine Baumstamm-Pyramide speziell für unter drei-Jährige installiert. Ein Schaukel- und Pendelbereich, Sandkasten mit Balanciereinrichtung und ein Podest mit unterschiedlichen Aufstiegsmöglichkeiten inklusive Klettergriffen und Spieltheke...Absturzsicherungen an Klettergeräten sowie Installation eines großflächigen Sonnenschutzes folgten. Der Sand war „verbraucht“. Ausbesserung des Sandkastenbereiches, Erhöhung des Zauns und mehr.
Das aufwändige Projekt wurde zum Teil in Eigenleistung geleistet. Klartext: Eltern nahmen die Veränderung des Zauns, Schaffung einer Sandbarriere sowie den Austausch von Rinden-Mulch als Fallschutz in Elternstunden vor.
Für Motorik, Gleichgewicht, Koordination im Innenbereich wurden Turn-Spielgeräte, Reifen, Kegel, Gymnastikbänder, Noppenbälle angeschafft. Klettermöglichkeiten in Auftrag gegeben. Zwei Säulen im Mehrzweckraum erhielten ein neues „Kleid“ – sind jetzt begehrte Klettertürme.
Ach ja, in der modernen Küche wird das Essen mit viel Gemüse, Obst, mäßig Fleisch, zubereitet. Kostengünstiger. Catering fällt weg!
O Mann, das kostet doch was? „Wir haben gut überlegt, was wir einigen Firmen schreiben. Aber mit dem Ergebnis - damit haben wir nicht gerechnet. Das hat uns sehr gefreut. Ein Highlight! 20 000 Euro!“ strahlt Willeke.


Spender: Ikea Stiftung 9000,- Euro; Alfred-Krupp Stiftung 5000 Euro; Sparkasse Essen 2500 Euro; Bezirksvertretung III 2500 Euro; Bäcker Peter 1000,- Euro

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Total vom Hocker waren nach Haus-Innen-Außenbesichtigung die Politiker. Mit viel Herzblut gezeigt, erläutert von Mutter Eva Pohl -Vorstandsvorsitzende. Matthias Hauer beeindruckt: „Tolle Elterninitiative! Ich bedanke mich für die außergewöhnlich starke Arbeit, den intensiven Einsatz.“
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