Schockiert über diese Brutalität

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Wiederholter Vandalismus an Altendorfer Grundschule und Christuskirche!

Wer tut so etwas? Frank Tollmien, Rektor der Grundschule an der Heinrich-Strunk-Straße, ist geschockt. Zum zweiten Mal innerhalb von zehn Tagen wurde in der Altendorfer Schule eingebrochen und gewütet. Einbrüche ebenfalls in der Christuskirche, Röntgenstraße. Vier im Jahr 2014; dieses Jahr bereits zwei! Die Beute? Der helle Wahnsinn…

Donnerstag, 29. Januar, 6.00 Uhr, Grundschule an der Heinrich-Strunk-Straße. Der Hausmeister macht seinen Schul-Rundgang, will Kakao in den Klassenräumen verteilen. Da sieht er mit Entsetzen die Zerstörung.

Rektor Frank Tollmien gegenüber dem West Anzeiger: „Die Eingangstür wurde aufgehebelt. Dann gingen die Täter zur 1. Etage, schlugen die Mittelscheibe der Brandschutztür ein, kletterten durch die Öffnung. Der Flur lag voll Scherben. Die Klassenraumtüren versuchten sie aufzuhebeln, Schlösser zu „knacken“, denn die Klassentüren sind defekt. Lehrerpulte wurden durchwühlt, Inhalte auf den Boden geschmissen. Da sie kein Bargeld, keine Wertgegenstände in den Klassen fanden, entlud sich anscheinend immer mehr ihre angestaute Wut auf weitere Klassenräume.

Die Tür des Schulleitungsbüros, des Vorzimmers sowie die Lehrerzimmertür wurden mit brachialer Gewalt, mit Schmackes, eingetreten - komplett zerstört. Es kann nur pure Zerstörungswut der Einbrecher gewesen sein, nichts Brauchbares ergattert zu haben. Schubladen wurden komplett auf den Boden ausgeschüttet; aus den Schränken die Sachen rausgeschmissen.“ Die Beute? „Ein alter Beamer wurde gestohlen.“

Beim Einbruch vor zehn Tagen wurden Fenster eingeschmissen, Schränke aufgebrochen. Es wurde nichts gefunden…Tollmien ärgerlich: „Diesmal gingen die Täter mit äußerster Brutalität zur Sache. Der entstandene Sachschaden übersteigt bei weitem den Wert des Diebesgutes.

Wie kann die Schule sich vor Einbruch-Wiederholung absichern? „Gar nicht. Jedenfalls nicht für uns bezahlbar. Was erwarten die Diebe denn bei uns zu finden? Man kann nur hoffen, dass es allen klar ist: In einer Grundschule ist nichts zu holen. Kein Geld!

Äußerst traurig, dass man mit der Schulzerstörung kleinen Kindern schadet, denn die Schule ist ja Teil ihres Lebens. Ihr zweites Zuhause.“

Tatortwechsel Christuskirche, Röntgenstraße. Anziehungspunkt für Einbrecher. Küster Heribert Kolosko, bilanziert: „Vier Einbrüche im Vorjahr; zwei bereits im Januar 2015.“ Die fette Beute? Wenn es nicht so traurig wäre, es ist nur zum Piepen. „Das Kirchenfenster wurde zerstört; dann eingestiegen. Aus dem Schrank wurden zwei Kekstüten geklaut.“ Die Kripo stellte Spuren sicher.

Die Polizei sucht in beiden Fällen Zeugen: Telefon 8290
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1 Kommentar
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 03.02.2015 | 11:32  
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