Wow - WOHNBAU klotzt!

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4,7 Mio Euro investiert die WohnbaueG in umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen in ihrem Quartier in Essen-Altendorf - plus Richtfest... Fotos: Gohl
 
Prost! Zimmermann Lukas Rewer (li.) packt das Publikum mit sieben Richtfest-Strophen. Janik Busch folgt brav seinen Aufforderungen: "Kamerad schenk ein!" Claus-Werner Genge, Vorstand Wohnbau eG, kommt aus dem Staunen nicht raus...
Altendorf wird mächtig aufgewertet

Menschenpulk in Altendorf. Was ruft der? „Hier steht gar herrlich anzusehen, der Bauherr wird es gern gestehen, ein neues Haus hat sich erhoben, und wer’s beschaut, der muss es loben! Pause. „Kamerad schenk ein!“ „Prost!“ Nach 7 Strophen schaukeln die Zuhörer nur vom Gucken. Klar, nach 7 Klaren! Zimmermann Lukus Rewer hat die Lacher auf seiner Seite. Kollege Janik Busch schenkt brav nach…Wow! Wohnbau eG verjüngt Altendorf …

Tja, vor den Schnäpsken schenkt die Wohnungsbaugenossenschaft Essen den Gästen Klartext ein. Da purzeln Zahlen mit Höhenflug. „4,7 Mio. Euro! Investieren wir im Neubau, Hagenbeckstraße 16-18 und in den krönenden Abschluss unserer umfangreichen Quartier-Modernisierungsmaßnahme Sälzer-, Hittorf- und Hagenbeckstraße“, strahlt trotz Nebelwetter Frank Skrube, Öffentlichkeitsarbeit. Vergessen ist die frühere Schrottecke mit stinkendem Müll. Ein Stachel, der nach langen Wohnbau-Mühen endlich gezogen wurde.

Claus Genge, Vorstandsvorsitzender, blättert auf: „Der Neubau in unserer Wohnanlage, Hagenbeck, ist zu 40 % fertiggestellt. Die 40 % beziehen sich auf die bis heute verbauten Mittel der geplanten Gesamtbaukosten von circa 2,2 Millionen Euro: 13 Wohneinheiten mit Wohnfläche von insgesamt 933 qm, 36 qm – 110 qm. Auch die Miete wird akzeptabel sein. Wir sind sicher, dass der Neubau das Umfeld zusammen mit den bereits modernisierten Objekten in den drei Altendorfer Straßen deutlich aufwerten wird.“

2,5 Millionen Euro wurden hier rein gepumpt für u. a. Heizungsumrüstungen auf Zentralheizung – Fernwärme, Erneuerung der Kunststofffenster, Anbringen eines Wärmedammverbundsystems, Anbau von Aluminium-Fertigbalkonen, Erneuerung der Dacheindeckungen. Mit Luxusstandards wie zentrale Fußbodenheizung, Lüftungsanlage, mit Wärmerückgewinnung, stufenlosen Zutritt ins Gebäude vom Innenhof, plus Aufzug. Barriere frei, mit bodenebenen Duschen, schwellenlosem Austritt auf Balkone, Loggien.

Aber das Projekt benötigte einen langen Atem. Konzepterstellung bereits 2009. Gar ein Architektenwettbewerb wurde durchgeführt. Bester - Architekturbüro Gerhard Kruse aus Essen. Bauantrag erfolgte März 2015.

Rainer Mertens, derzeit techn. Vorstand, rückblickend: „Wir haben uns unheimlich lange auf das Projekt vorbereitet. Denn um alles zu verwirklichen, mussten wir zwei Altbauten erwerben.“ Tja, ein zähes Ringen mit dem Eigentümer zog sich hin. Klappte. Winner Wohnbau. „Gekauft, um die Maßnahme abzurunden mit Neubau. Die Sälzerstraße, parallel vorliegend, gehört uns bereits seit den 50-er Jahren. Der Innenhof wird wunderschön neu gestaltet; mit Stellplätzen.“ Bomben? „Wurde untersucht. Keine gefunden.“


Richtfest-Stimmen
Wolfgang Weber, Ratsherr: „Ich freue mich, dass Altendorf durch die Wohnbau eG eine schöne Erweiterung erhält mit modernem Wohnbestand. Weil der Stadtteil noch viele alte Wohnungen hat.“
Rolf Liebeskind, stellv. Bezirksbürgermeister: „Hervorragend, wie sich dieses Gebiet entwickelt hat am Güterbahnhof, hier aufgewertet wird. Ganz toll!“
Udo Seibert, Bezirksvertretung III: „Beachtliche Aufwertung für Altendorf. Wenn das mit den niedrigen Mieten stimmt, total begrüßenswert.“
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