Aus Ytong werden Figuren

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Kreative Angebote in der Tagesgruppe Schönebeck


Nachdem drei Tage lang gesägt, gehämmert, geschliffen und gefeilt wurde, können die teilnehmenden Kinder der Tagesgruppe Schönebeck ihre Ytong-Steine am vierten Projekttag nun endlich anmalen.

Zum nunmehr fünften Mal wurde das Projekt der Diakonie Wichernhaus mit finanzieller Hilfe einer Bottroper Firma in den Räumen der Einrichtung am Kiek ut angeboten. Dabei konnten die neun Jungs und Mädels ihre Herbstferien sinnvoll miteinander verbringen. Die Diakonie Wichernhaus, besser bekannt als Schönebecker Tagesgruppe, ist eine therapeutisch-pädagogische Gruppe. Ziel der Arbeit ist es, Kindern Sicherheit zu geben und deren Selbstbewusstsein zu stärken. Dabei setzt man auf Tiergestützte Therapie, heil- und erlebnispädagogische Angebote und Projektarbeit, Kooperationen mit Senioreneinrichtungen oder Ferienprogramme mit Freizeitfahrten. Vor allem in den Ferien erwarten die Kids viele spaßige Herausforderungen. Es wird gekocht, gebastelt, gemalt oder wie in diesem Jahr eine beliebige Figur aus Ytong-Stein designt. Unter den Händen der kreativen Teilnehmer wurden Steine zu Hunden, Fischen, Schneemännern oder Herzen. „Ziel ist es, dass Kinder ihre Talente entdecken. Wir unterstützen sie dabei auf vielfältige Weise“, sagt Susanne van Oepen von der Tagesgruppe Schönebeck. „Es ist wichtig, dass Kinder außerhalb des schulischen Alltags Spannung erleben und anstelle des Fernseh- und Computerkonsums, sinnvolle Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung entdecken.“
Die Arbeit der Gruppe unterstützen zudem die ausgebildeten Therapiehunde Sookie und Abby. Sie helfen den Kids beim Lernen und spielen mit ihnen. Durch die beiden Vierbeiner lernen die Kinder empathisch zu werden und Verantwortung zu übernehmen, in Hoffnung darauf, die Fähigkeiten auf die Gesellschaft übertragen zu können. „Sookie hab ich besonders gern. Sie ist total lebhaft und das steckt uns an! Mit ihr hat man immer Spaß!“, erzählt der zehnjährige Marlon. Während dessen bemalt Joel (9) die verbleibenden Seiten des Ytong-Blocks. Zuvor hat er ihn intensiv mit einem Hammer bearbeitet, intuitiv, ohne festgelegten Plan. So ist wohl eher zufällig ein Hund entstanden. „Das ist Abby!“, ruft er fröhlich. Bei genauerem Hinsehen muss man ihm Recht geben, die Ähnlichkeit ist nicht zu übersehen.

Fotos: Winkler
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