Tassenkekse und bunter Schmuck

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Und fertig ist er: Mariam (9) präsentiert stolz ihren Engelsanhänger aus Nespresso-Kapseln.
 
Auch Alina (10) kann sich für die Keksback-Aktion begeistern und lässt ihrer Kreativität freien Lauf.
Fast ist es geschafft: Noch ein Tag und auch in diesem Jahr heißt es dann wieder frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Überall wurde daher gebastelt, gebacken und dekoriert, ebenso wie im Aposteljugendhaus in der Mülheimer Straße 68 in Frohnhausen. Dort werkelten und bastelten die Clever Girls nämlich fleißig und es entstanden die ein oder anderen individuellen Weihnachtsgeschenke für Eltern, Geschwister und Großeltern.
Den Auftakt bildeten Engelsanhänger aus Nespresso-Kapseln und Silberarmbänder. Vor allem das Basteln der Anhänger machte den Mädchen riesigen Spass, da hier echte Muskelkraft gefragt war: Mit einem großen Hammer wurden die Kapseln wie ein Schnitzel flach geklopft, um dann mit Heißkleber, einem kleinen Spieß und einer Perle zusammen geklebt werden zu können. Alternativ konnten die Mädchen Ohrringe und Armbänder herstellen. Anhand eines Bastel-Ohrring-Sets von Tschibo wurde schön verzierter Ohrschmuck angefertigt, den die Girls selbst tragen oder an auch an Schwestern, Mütter oder Freundinnen verschenken konnten. „Ich habe mir überlegt, dass ein Engelsanhänger an Opa, einer an Oma, einer an Papa und einer an Mama gehen soll. Ohrringe bekommen auch Mama und Oma. Alles sollen Weihnachtsgeschenke werden“, erklärt Phoebe (10).
Die Idee dazu wurde aus der Tatsache geboren, dass die Mädchen in diesem Jahr gerne etwas für sich machen wollten und Ohrringe und Armbänder haben sich dafür mehr als gut angeboten.
Die letzte Aktion der Clever Girls in diesem Jahr war ein gemeinsames Kekse backen und eine Wichtelaktion. Hierfür wurden die Kekse schon im Vorfeld hergestellt und lagen auf dem großen Gemeinschaftstisch aus, um verziert und dekoriert zu werden. „Es gibt roten, pinken und weißen Zuckerguss, Smarties, Schokoraspeln, Liebesperlen und Marschmellows“, erklärt Alina (10). Sie hat wie die anderen Mädels auch zuerst eine dicke Schicht Zuckerguss auf ihre Herzen, Drachen und Tannenbäume gekleckst, damit der Belag auch richtig kleben bleibt und man die Kekse gut verschenken kann. Auch flüssige Schokolade stand zur Auswahl und so manches Girl ließ sich nicht lumpen und kombinierte Zuckerguss und Schokolade, um einen noch süßeren Geschmack zu bekommen. Auch Lydia Kellermanns, Leiterin der Mädchenabteilung im Aposteljugendhaus und Conni Dietrich, Ideengeberin des Projekt der Clever Girls, unterstützten die Mädchen tatkräftig bei ihrem Vorhaben.
„Im Anschluss, sprich wenn die Kekse getrocknet sind, werden sie in kleine Tüten, die wir besorgt haben, gepackt und die Mädchen können entscheiden, ob sie diese selbst essen wollen oder auch als Geschenke weitergeben“, meint Lydia Kellermanns. Sie selbst versuchte sich an diesem Abend an bunten Tassenkeksen, die, alle hintereinander auf dem Rand der Tasse aufgereiht, optisch ein richtiger Hingucker waren.
Während der Trocknungsphase des Gebäcks stand auch noch eine Runde Wichteln auf dem Programm. Jede Teilnehmerin, Lydia Kellermanns und Conni Dietrich eingeschlossen, hatte im Vorfeld ein kleines Geschenk besorgt und sorgfältig verpackt. Dann wurde aus einem Topf jeweils ein Name gezogen, der dann das Geschenk der Person, die gezogen hatte, bekam. So ging es einmal herum und im Anschluss wurden die Geschenke zusammen aufgemacht, wobei von Süßigkeiten, über ein Parfum bis hin zu einem Armband alles vertreten war.
Als krönenden Abschluss des Abends hatten die Mädchen noch eine Kleinigkeit für Conni Dietrich vorbereitet, da sie im kommenden Jahr wieder in die Lernförderung wechseln wird. Zusammen hatten sie eine Karte gebastelt, auf der alle anwesenden Mädels unterschrieben hatten und nochmal betonten, dass das Jahr und die Clever Girls richtig Spass gemacht hatten.
Aber keine Angst, die Clever Girls werden auch im kommenden Jahr wieder aktiv sein und gehen in die zweite Runde. Dieses Mal wird der Schwerpunkt auf der Erbauerphase liegen und sich in Projekten wie „Aus alt mach neu“ wieder spiegeln. Stattfinden wird dies nun immer mittwochs nach der Kinderbetreuung und direkt ab Januar starten. Das Mittwochscafé wird diesbezüglich auf Montag verschoben werden.
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