Stolz wie bei Olympia

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Die Jugendlichen des Vereins, Jugendwart und die Vorsitzenden auf dem Vereinsgelände. Für die Teenies ist nicht nur das Training interessant. Gerne wird hier auch ein bisschen gequatscht und es werden Pläne für den Abend geschmiedet.
 
Dass Bogenschießen ein stolzer und aufrechter Sport ist, zeigt hier Alina Freymann. Sie schießt hier auf eine sogenannte Tierauflage.

Ob Robin Hood oder Herr-der-Ringe-Fan. Bogenschießen ist auf jeden Fall ein Sport für die ganze Familie und Menschen mit Behinderungen. Beim Bogensportclub Essen stehen nincht nur Training und Meisterschaften auf dem Programm. Hier finden sich auch große Freundschaften und ausreichend Zeit für Spaß.

Langsam aber sicher geht die Sommersaison und damit das Training auf dem schönen großen Outdoorgelände an der Lierfeldstraße in Altenessen zu Ende. Vom 1. Oktober bis 31. März startet dann die Wintersaison in der Sporthalle Bockmühle auf der Mercartorstraße.
Unabhängig von den Jahreszeiten: Montags und freitags steht das Training auf dem Programm. "Je nach Einbruch der Dämmerung ist für Erwachsene das Training an beiden Tagen zwischen 18 und 22 Uhr, wobei die immer kürzer werdenden Tage uns da auch Grenzen setzen", erklärt Herbert Winter, erster Vorsitzender.
Für die Jugendlichen steht freitags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr ein Trainer zur Verfügung. "Wie lange und wann man in diesen Zeiten trainiert, kann jeder flexibel gestalten", so Reinhard Möller, Kassenwart.
130 Mitglieder kann der Verein mittlerweile zählen, von denen 116 aktiv sind. Bogenschießen ist nicht nur eine olympische Disziplin, es hält auch fit. "Unser ältestes Mitglied ist 90 Jahre jung. Der älteste aktive Schütze ist mittlerweile über 80 Jahre alt", freut sich Michael Bay, zweiter Vorsitzender.
Egal ob jung oder alt, Mensch mit oder ohne Handicap, deutsch oder aus dem Ausland, über weitere Mitglieder freut sich der Verein allemal. "Ab zwölf Jahren ist man in einem guten Alter, um mit dem Bogenschießen anzufangen. Das ist eine gute Grenze, um es körperlich hinzubekommen", erklärt Michael Bay.
Ein Einstieg in den Sport und Verein findet über Schnupperkurse mit festen Terminen statt. "Die Plätze sind sehr beliebt. Gerade zu Zeiten von Olympia, Mittelaltermärkten und nach dem Boom von 'Herr der Ringe'", sagt Herbert Winter und lacht.
"Zwei Mal im Jahr gehts dann zu den Meisterschaften . Wir schießen im Deutschen Schützenbund e.V. (DSB) und Deutschen Bogensport-Verband 1959 e.V (DBSV) und sind damit national unterwegs", erklärt Alfons Alberts, Geschäftsführer.

Trainigsablauf


"Erstmal müssen wir uns warm machen. Dabei sind unsere Jugendlichen nicht immer so begeistert. Da gibt es auch das ein oder andere harte Wort, bis sich alle aufgestellt haben", so Pascal Hackert, Jugendwart.
Motiviertet sind die jungen Erwachsenen dann, wenn mit dem American Football aufgewärmt wird.
"Bis zu 25 Kilogramm kann mit dem Olympischen Recurvebogen geschossen werden oder bis zu maximal 30 Kilogramm mit dem Compounder", erklärt Alberts. "Und das bis zu 90 Metern."
Auch traditionelle englische Langbögen werden im Verein genutzt. Eine speziellere Variante wäre dann das Clout-Bogenschießen im Liegen, bei dem der Pfeil eine Strecke bis zu 350 Metern hinter sich lässt.
Priorität hat immer die Sicherheit. Pfeile werden nur auf Kommando geholt.
Ein bisschen Sorge hat der Vorstand um seinen Platz. "Wenn die A 52 ausgebaut wird, muss das Gelände geräumt werden. Wir würden gerne mal mit jemanden aus der Politik reden", wünscht sich Herbert Winter.

Info


==> Anmeldung zum Schnupperkurs auf der Vereins-Hompage: http://www.bogensportclub-essen.de/
==> Im Juli 2017 hat der Verein Tag der offenen Tür
==> 2018 wird das 50. Jubiläum gefeiert Info
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