Bunt, sexy, rockig und romantisch: Helene Fischer begeisterte Schalke-Arena

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Eine glänzende Helene Fischer erlebte die Schalke-Arena mit insgesamt 90.000 Zuschauern am vergangenen Wochenende gleich an zwei Abenden. (Foto: Gerd Kaemper)
 
Vor allem zu Beginn der Show von Helene Fischer wurde mit knalligen und bunten Effekten nicht gespart. (Foto: Gerd Kaemper)
Gelsenkirchen: Veltins-Arena |

„Auf Schalke“ komplett gelbgekleidet zu erscheinen und dann von 45.000 Zuschauern trotzdem gefeiert werden, schafft wohl nur eine Frau: Helene Fischer! Die als Schlager-Königin bekannte Musikerin verzauberte und rockte zugleich am vergangenen Wochenende an zwei Abenden hintereinander die Veltins-Arena in Gelsenkirchen.

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag kamen jeweils 45.000 Zuschauer in die Arena. Alle Plätze waren vergeben: ausverkauft! Einzig die Gäste- sowie die Südkurve des Schalke-Stadions blieben leer, weil davor die gigantische Bühne mit insgesamt vier überdimensionalen Bildschirmen aufgebaut war. Ansonsten waren alle Sitzplätze sowie der Innenraum (ebenfalls Sitzplätze) restlos belegt.

Warum Helene Fischer ihre aktuelle Tournee, die durch Deutschland, Österreich (Wien) und Schweiz (Basel) führt, „Farbenspiel“ getauft hat, war gleich zu Beginn ihrer 150-minütigen Show zu erkennen. Aus dem Boden sprühten Funken, grüne Papierschlangen wurden durch die Luft katapultiert und eine Kanone schoss gelbes Konfetti in die Menge. Helene Fischer selbst stieg aus dem Boden langsam hervor, in dem sie im weiteren Verlauf des Samstagabends fünf weitere Male noch verschwinden sollte, um sich ein neues Kostüm überzustreifen.

150 Minuten „Farbenspiel“ mit sechs unterschiedlichen Kostümen

Nach dem knallgelben, hautengen Kleid, das zwischendurch sogar noch einmal geteilt wurde und danach noch weniger Körperstellen als vorher bedeckte, tauchte die 30-Jährige noch als silber-weißer Engel, in einem Einteiler aus Jeans mit tiefem Ausschnitt und auf einem Kussmund-Sofa sitzend, in einem rosé-farbenen Kleid aus einer überdimensionalen Blüte hervorkommend, grün-glitzernd und schwebend durch die ganze Arena sowie zum Ende hin in einem schon fast langweiligen, dafür aber viel bequemeren Outfit mit schwarz glitzernder Jogging-ähnlicher Hose, hellem Oberteil und schwarzen Turnschuhen auf. Sogar die Mikros wechselten von Gold auf Schwarz und zurück.

Gesungen wurde aber natürlich auch. Neben Hits wie „Fehlerfrei“, „Marathon“, „Phänomen“ oder „Von hier bis unedlich“ bewies der in Sibirien geborene und in Wöllstein (Rheinland-Pfalz) aufgewachsene Gesangsstar seine Qualitäten mit deutsch- und englischsprachigen Liedern. So coverte Helene Fischer unter anderem „Sexy“ von Marius Müller-Westernhagen und „Männer“ von Herbert Gröneymeyer sowie „I got a feeling“ von den Black Eyed Peas, die den musikalischen Ursprung Fischers und ihre eigentliche Passion untermalten. Denn: Helene Fischer ist große Céline Dion-Bewunderin und gilt als großer Fan englischsprachiger Songs. Dass die 30-Jährige im Schlager-Geschäft aber alles andere als falsch aufgehoben ist, bewies der Abschluss ihrer Show.

„Atemlos durch die Nacht“ in zwei Versionen zum Abschluss

Bewusst inszeniert und mit tosendem Applaus und Gesängen gefordert, verabschiedete Helene Fischer sich mit zwei Versionen (Ballade und Disco) von „Atemlos durch die Nacht“, das sicherlich bekannteste ihrer Lieder und eines ihrer erfolgreichsten. In Deutschland war sie mit diesem Lied 37 Wochen in den Top 10, in Österreich 40 Wochen (vier davon auf Platz eins) und insgesamt 79 Wochen in den Charts, um nur ein paar Auszüge des Erfolgs zu zeigen.

Dass sie zudem das richtige Gefühl für ihr Publikum hat, bewies sie schon zu Beginn der Show. „Alte, Junge, Männlein, Weiblein, glatt, schrumplig, alle sind sie da.“ Danach wurde noch der Fan gegrüßt, der am weitesten weg saß und über die Bühne via XXL-Bildschirm und eines Tablets ein gemeinsames Selfie als Erinnerung geschossen, dass Stefan noch zugeschickt bekommt.

Dass die Akustik in der Arena nicht die allerbeste ist, war sicherlich spätestens dann zu verschmerzen, als Helene Fischer in einer eigens augeklügelten Seilkonstruktion unter dem geschlossenen Dach der Arena über fünf Minuten lang in alle Ecken der Arena durch die Luft schwebte: kopfüber, laufend, im Spagat - und natürlich immer singend.

> Bildergalerie mit über 60 Bildern vom Helene Fischer-Auftritt!

> Kommentar zum Helene Fischer-Konzert
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