Ade Schrottimmobilien - ggw reißt Häuser an der Schonnebecker Straße ab

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Löcher im Dachstuhl und eine abbröckelnde Fassade, die auf Gehweg und Straße herunter zu stürzen droht: In der nächsten Woche beginnt die ggw mit dem Abriss der Schrottimmobilien in der Schonnebecker Straße. (Foto: Gerd Kaemper)
Gelsenkirchen: Schonnebecker Straße | Die Gelsenkirchener Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (ggw) beginnt in der 11. Kalenderwoche mit dem Abriss der Schrottimmobilien an der Schonnebecker Straße 131-133. Auf dem im November 2016 von der ggw erworbenen Grundstück befinden sich zwei Gebäude in einem arg vernachlässigten Zustand.
Durch die in Verfall geratenen Immobilien bestand zuletzt sogar die Gefahr, dass Teile der Fassade herunterstürzen können. In Folge dessen stehen an diesem Standort bereits seit längerer Zeit Bauzäune, die sowohl Passanten als auch Autofahrer schützen sollen. Die Niederlegung der Schrottimmobilien soll bis Mitte Mai dauern. Die geschätzten Abrisskosten liegen derzeit bei knapp 170.000 Euro.
Was danach mit dem knapp 700 Quadratmeter großen Grundstück passieren wird, ist noch offen. Mietwohnungsbau ist eine Option, schließlich besitzt das Gebiet umher Entwicklungspotenzial, das es auszuschöpfen gilt. Als Vorbild des Projektes dient der damalige „Hasseler Möbelhof“, der ebenfalls durch die ggw abgerissen und seit 2011 durch eine dreieinhalb geschossige Seniorenanlage inklusive Bürogewerbeeinheit als repräsentatives „Hasseler Tor“ ersetzt wurde.
Oberbürgermeister Frank Baranowski ist sich sicher, dass vor Ort etwas entsteht: „Mit dem Engagement der ggw können wir unsere Strategie, Schrottimmobilien vom Markt zu nehmen, um durch Sanierung oder Abriss Raum für neue Wohnungen zu schaffen, umsetzen. Für die Anwohner und Nachbarn in der Schonnebecker Straße geht damit eine Zeit der Unsicherheit und Belastungen zu Ende.“
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