Nachhaltigkeitspreis - Gelsenkirchen unter den Top 3 der nachhaltigsten Großstädte Deutschlands

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Bereits im Jahr 2012 freute sich eine Delegation aus Gelsenkirchen über einen Gewinn beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Damals war es der Sonderpreis Bildung für Nachhaltige Entwicklung. (Foto: Archivfoto)
 
Um diesen Preis geht es am 25. November in Düsseldorf. Drei Städte, darunter Gelsenkirchen, hoffen darauf, ihn mit nach Hause in ihr Rathaus nehmen zu können. (Foto: Frank Fendler)
Gelsenkirchen: Gelsenkirchen |

Die Stadt Gelsenkirchen ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) 2016 nominiert worden und gehört damit jetzt schon zum engsten Kreis der drei nachhaltigsten Großstädte Deutschlands – zusammen mit Nürnberg und Hannover. Der Preis ist die nationale Auszeichnung für Nachhaltigkeitsengagement und einer der renommiertesten Preise seiner Art in Europa.



Träger ist die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen.
Am Dienstagabend gab die Jury die Nominierungen bekannt. In der Begründung wurde hervorgehoben, mit welcher Innovationsfreude hier an vielen Stellen das industrielle Erbe als Chance begriffen werde. Wo anderswo ehemalige Industriegelände brach lägen, packe hier die Stadt an: „Mit nachhaltigen und kreativen Konzepten wie dem postindustriellen ‚Urwald Rheinelbe‘. Die Nachhaltigkeitsprojekte werden auf breiter Basis von den Gelsenkirchener Bürgern unterstützt.“
„Wir freuen uns riesig über diese Nachricht aus Düsseldorf“, so Werner Rybarski, Leiter des aGEnda-21-Büros der Stadt, das die Bewerbung federführend begleitet hat. Rybarski: „Das Urteil der Jury zeigt uns, dass hier in Gelsenkirchen in vielen Bereichen wirklich Außerordentliches passiert. Im Alltag ist einem das nicht immer so bewusst. Aber wenn man wie bei dieser Bewerbung mal alle Handlungsfelder zusammen betrachtet und in Beziehung setzt, dann ist das wirklich sehr beeindruckend.“
Gelsenkirchen hatte sich vor allem mit seinem starken Schwerpunkt der „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) beworben. Für diesen Ansatz war der Stadt bereits 2012 der Sonderpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises verliehen wurde. Außerdem ist Gelsenkirchen dafür bereits vier Mal von der Deutschen UNESCO-Kommission als Stadt der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet worden.
Grundlage der Juryentscheidung waren ausführliche schriftliche Bewerbungen der Kommunen in einer ersten Wettbewerbsphase sowie in einer zweiten Wettbewerbsphase Jurybesuche vor Ort, um die verschiedenen Aspekte des Nachhaltigkeitsansatzes in Einzelinterviews u. a. mit Oberbürgermeister Frank Baranowski, dem damaligen Stadtdirektor Dr. Manfred Beck sowie dem aGEnda-21-Büro intensiv zu beleuchten.
Die Auszeichnung wird am Abend des 25. November 2016 im Rahmen einer festlichen Preisverleihung in Düsseldorf vergeben, zu der sich 1200 Entscheidungsträger aus Unternehmen, Kommunen, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft treffen. Erst an diesem Tag wird der tatsächliche Preisträger öffentlich bekannt gegeben.
Die Auszeichnung ist mit einer Fördersumme von rund 35.000 Euro verbunden, die von der Allianz Umweltstiftung für Nachhaltigkeitsprojekte zur Verfügung gestellt wird.
Ausgezeichnet werden seit 2008 Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden, und seit 2012 auch Kommunen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten die lokale Entwicklung vorbildlich nachhaltig gestalten und damit in besonderer Weise den Gedanken einer zukunftsfähigen Gesellschaft fördern.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden will Kommunen in nachhaltigem Handeln bestärken und helfen, die Grundsätze nachhaltiger Entwicklung in der öffentlichen Wahrnehmung besser zu verankern. Die Auszeichnung soll zeigen, dass nachhaltiges Handeln soziale und ökologische Probleme im globalen oder lokalen Maßstab löst und Wettbewerbs- bzw. Standortvorteile schafft. Bei der Vergabe sollen insbesondere auch finanzschwache Städte und Gemeinden jeder Größe berücksichtigt werden, die trotz eingeschränkter Möglichkeiten nachhaltig agieren.

Machen Sie sich selbst ein Bild:


Einen filmischen Eindruck vom nachhaltigen Gelsenkirchen gibt es hier: https://www.gelsenkirchen.de/de/stadtprofil/stadtf...
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