Landtagswahl 2022: Wahlkreis 74 - Gelsenkirchen II
Das sind die Kandidaten

Nur etwas mehr als die Hälfte gab seine Stimme bei den Landtagswahlen 2017 ab. Da ist noch Luft nach oben ...
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  • Nur etwas mehr als die Hälfte gab seine Stimme bei den Landtagswahlen 2017 ab. Da ist noch Luft nach oben ...
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Am Sonntag, 15. Mai, sind Landtagswahlen in NRW und die Gelsenkirchener wählen mit der Erststimme einen Kandidaten aus dem Wahlkreis vor Ort.

Die Stadt ist in zwei Wahlkreise unterteilt. Die Kandidaten des Wahlkreis 73 - Gelsenkirchen I - sowie weitere Informationen zur Wahl: https://www.lokalkompass.de/gelsenkirchen/c-politik/gelsenkirchen-waehlt_a1729657

Der Wahlkreis 74 - Gelsenkirchen II - umfasst die Stadtteile Altstadt, Erle, Resse, Resser-Mark, Bismarck, Bulmke-Hüllen, Schalke, Feldmark, Heßler, Ückendorf und Rotthausen. Die Kandidierenden in diesem Wahlkreis Süd sind:

Sebastian Watermeier, SPD, ist stellvertretender Vorsitzender des Unterbezirks Gelsenkirchen und bereits als Sprecher für Europa im Landtag sowie Mitglied im Innen- und Digitalisierungsausschuss. Die Industrie in der Stadt will er mit einem Transformationsfonds in Höhe von 30 Milliarden Euro erhalten, im Bereich Bildung und Betreuung setzt er sich für mehr Lehrkräfte und eine gebührenfreie Kita ein.

Michael Schmitt, CDU, hat Rechtswissenschaften studiert und sieht seinen Schwerpunkt in der öffentlichen Sicherheit und Wirtschaft. So will er den kommunalen Ordnungsdienst und die Polizei ausbauen und deren Präsenz verstärken. Über die Ansiedlung neuer Unternehmen will er außerdem den Wirtschaftsstandort stärken.

Ilayda Bostancieri, Grüne, arbeitet als Familienhelferin und studiert soziale Arbeit. Deshalb kennt sie ungleiche Lebensverhältnisse und Chancen. Ihren Schwerpunkt legt sie auf ein Landes-Antidiskriminierungsgesetz und einen Altschuldenfonds. Die Stadtverordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende ist Mitglied Integrations- und Kulturausschuss.

Enxhi Seli-Zacharias, AfD, studierte Politikwissenschaften und ist Stadtverordnete. Die gebürtige Albanerin ist Mitglied im Integrationsrat, Ordnungsausschuss sowie in der Bezirksvertretung Mitte und setzt sich für ein Kopftuchverbot an Schulen ein. Insbesondere Parallelgesellschaften und Clanstrukturen will sie bekämpfen. Ihre Schwerpunkte sind entsprechend Islamismus, Integration und Armutszuwanderung.

Isabell Scharfenstein, FDP, ist Lehrerin an einer Grundschule und ehrenamtlich in einem Gelsenkirchener Schwimmverein aktiv. Im Rahmen ihres Schwerpunkts Bildungspolitik will sie beispielsweise mehr qualifiziertes Personal einstellen. Die stellvertretende Kreisvorsitzende und sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Soziales und Arbeit gibt Sozial- und Sicherheitspolitik als ihre weiteren Themen an.

Jonas Selter, Linke, ist selbstständig und studiert Journalismus und Public Relations. Der stellvertretende Kreissprecher der Gelsenkirchener Linken und sachkundige  Bürger im Umweltausschuss hat im Bereich Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz einen Schwerpunkt. Klimaschutz will er sozialverträglich voran treiben. Einsetzen will er sich auch für die Gründung einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft.

Frank Perlik, Freie Wähler, ist Angestellter und will sich für eine bessere Infrastruktur einsetzen und Gelsenkirchen attraktiver machen. So will er beispielsweise mehr Veranstaltungen in der Innenstadt etablieren, um mehr Menschen in die Stadt zu holen. Im Zusammenhang mit seinem Schwerpunkt Sicherheitspolitik sieht er hier auch die Möglichkeit, dass die Innenstadt aufgrund der Belebung wieder sicherer wird.

Stefan Engel, MLPD, ist Publizist und war 37 Jahre Vorsitzender der MLPD. Er leitet die Verbandszeitung Revolutionärer Weg und schreibt politische Bücher. Engel spricht sich dafür aus, dass Jugendliche ab 16 wählen können. Da die Partei Waffenlieferungen an sowie die Unterstützung der Ukraine insgesamt ablehnt und eine neue Friedensbewegung schaffen will, demonstrierte er mit Lisa Gärtner, Kandidatin des Wahlkreises I, beispielsweise vor dem BP-Werk in Scholven.

Kai Bastek, Volt, ist Finanzermittler bei der Polizei und hat neben seinem Schwerpunkt Familie die innere Sicherheit. So will er die Arbeitsweise der Sicherheitsbehörden modernisieren, also die Ausstattung verbessern, mehr Personal einstellen und eine größere Vernetzung unter den Sicherheitsbehörden erreichen.  Um die Verhältnisse in Gelsenkirchen insgesamt zu verbessern, sei er in die Politik gegangen.

Autor:

Stephanie Klinkenbuß aus Recklinghausen

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