Wittke ist unzufrieden mit Antwort aus dem Bundespräsidialamt

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Unzufrieden ist der Gelsenkirchener CDU-Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Oliver Wittke mit der Antwort aus dem Bundespräsidialamt im Zusammenhang mit der Patenschaftsübernahme bei einer Gelsenkirchener Familie aus dem Kosovo. Die inzwischen acht Kinder hat der Vater mit zwei Frauen, die beide in seinem Haushalt leben, gezeugt. Wittke hatte den Bundespräsidenten gebeten, in Zukunft die Übernahme von Ehrenpatenschaften bei der Geburt des siebten Kindes intensiver zu überprüfen.

„Wenn das Bundespräsidialamt einen Automatismus bei der Übernahme der Ehrenpatenschaft durch das Staatsoberhaupt für das siebte Kind einer Frau sieht, kann ja künftig auf ein Antragsverfahren verzichtet werden. Es ist bezeichnend, dass das Amt auf den Vorwurf, es werde der Eindruck erweckt, als heiße der Bundespräsident entgegen deutschem Recht die Vielehe gut, mit keinem Wort eingeht. Niemand will jemandem vorschreiben, wie er zu leben hat. Staatliche Institutionen sollten in ihrem Handeln aber schon das deutsche Rechtssystem und unsere Gesellschaftsordnung zum Maßstab machen."
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