Das (neue) "City-Center" ist bei den Gladbeckern angekommen

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Das „City-Center“ hat seinen „Dornröschenschlaf“ seit nunmehr gut einem Jahr beendet. Ständig steigende Besucherzahlen sind der Beweis für die Attraktivität des Einkaufscenters, das immerhin über eine Gesamtverkaufsfläche von 10000 Quadratmetern verfügt. Foto: Rath
 
Die umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten, die mehrere Millionen Euro verschlungen haben, haben dem "City-Center" an der Hochstraße in Gladbeck-Mitte auch ein architektonisch ansprechendes Gesicht verliehen. Foto: Rath

Gladbeck. Es gab Zeiten, in denen machten die meisten Gladbecker einen weiten Bogen um den hässlichen Betonklotz an der Hochstraße. Und es schien eigentlich nur nur eine Frage der Zeit zu sein, wann im „City Center“ die letzten Lichter ausgehen würden. Doch das alles ist Geschichte, denn innerhalb der vergangenen gut 13 Monate ist das Center das geworden, was sich viele Gladbecker gewünscht haben: Ein Einkaufscenter mit einem breiten Warensortiment und hohem Aufenthaltswert.

Über Monate hinweg bestimmten Handwerker im Jahr 2011 das Geschehen im „City Center“, ehe dann im November die offizielle Wiedereröffnung gefeiert werden konnte. Und die millionenschwere Euro-Investition der Gebäude-Eigner hat sich bezahlt gemacht. „Wir sind mit dem Verlauf der letzten Monate durchaus zufrieden,“ zieht denn auch Center-Managerin Bettina Plassmann eine positive Bilanz.

Gestiegen Kunden-/Besucherzahlen

Der Blick auf die Kundenzahlen, die täglich das „City Center“ besuchen ist der beste Beweis für diese Aussage, wobei viele der Besucher auch gerne die gastronomischen Angebote in dem Center nutzen und eine kleine Bummel-Pause einlegen. „Genau so soll ein Center ja funktionieren. Da ist natürlich das Einkaufserlebnis, aber auch das Verweilen im Center darf nicht zu kurz kommen,“ erläutert Bettina Plaßmann.

Wie attraktiv das „City Center“ geworden ist, lässt sich an den Zahlen der Parkhaus-Nutzer ebenfalls recht deutlich erkennen. Bekanntlich wurde das - zuvor heftig umstrittene - Parkhaus auch komplett umgestaltet. Mit dem erfreulichen Ergebnis, dass die Nutzerzahlen in Jahresfrist verdreifacht werden konnten. Lediglich zehn Prozent der Parkplätze werden von Dauerparkern auf Mietbasis genutzt.

Offensichtlich sind es vor allen Dingen die verlässlichen Öffnungszeiten, die bei den Besuchern und Kunden sehr gut ankommen. Denn nach wie vor gibt es die „Kern-Öffnungszeiten“, wonach die Geschäfte im „City Center“ montags bis freitags von 9.30 bis 19 Uhr sowie samstags von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet sein müssen, während man anderswo in Gladbeck zur Mittagszeit oder auch am späten Nachmittag unverhofft vor geschlossenen Ladentüren stehen kann.

10000 Quadratmeter Verkaufsflache

Rund 10000 Quadratmeter reine Verkaufsfläche stehen im „City Center“ zur Verfügung, wovon aktuell 29 Ladenlokale an Einzelhändler, Filialunternehmen und Gastronomen vermietet sind. Somit gibt es im „City Center“ derzeit rund 150 Arbeitsplätze und auch die noch zur Verfügung stehenden Verkaufsflächen stehen vor einer Vermietung, wobei der Vertrag für die Fläche, auf der im Erdgeschoss ein Unternehmen vorübergehend weihnachtliche Dekorationsartikel anbot, mit dem neuen Mieter bereits unterschrieben wurde. Ab dem 1. März 2013 wird dort ein mittelpreisiger Textilanbieter anzutreffen sein.

Vielversprechende Gespräche gibt es auch betreffs der Fläche im Basement, wo „McPfennig“ ansässig war. Hier könnte Ende des Jahres 2013 ein Fachhändler für Spiele, Spielwaren sowie Kinderbedarf Einzug halten.

Ähnlich sieht es auch betreffs des Ladenlokals im Erdgeschoss aus, wo bis zur Schlecker-Pleite „Ihr Platz“ seine Waren anbot. „Leider ist es uns nicht gelungen, wieder einen Drogeriemarkt gewinnen zu können,“ bedauert auch Bettina Plaßmann. Zwar hat es sehr wohl intensive Gespräche mit ernsthaften Interessenten für den Standort „City Center Gladbeck“ gegeben, doch diese Drogerieketten bestehen auf eine wesentlich größere Verkaufsfläche als die zur Verfügung stehenden 550 Quadratmeter. Möglicherweise werden Kunden dort nun ab dem 1. März 2013 ein Non-Food-Filialunternehmen antreffen. „Es wird kein 99-Cent-Shop werden,“ versichert Center-Managerien Plaßmann.

Neue Mietinteressenten

Vehement wehrt sich die Center-Managerin auch gegen in jüngster Zeit aufgekommenen Gerüchte, wonach das „City Center“ zum Kauf angeboten werde. Hierbei, so Britta Plaßmann, handele es sich lediglich um einen kleinen Gebäudeteil am östlichen Ende des Gesamtobjektes, der sich in Besitz einer Privatperson befinde. „Das eigentliche Center ist davon in keinster Weise tangiert,“ stellt Bettina Plaßmann unmissverständlich klar.

Vielmehr stehen die Planungen für das Jahr 2013 schon, wurden erst vor wenigen Tagen auf der Versammlung der „Werbegemeinschaft City-Center“ vorgelegt und auch besprochen. Neben bewährten Angeboten sind auch neue Aktionen vorgesehen. So wird das „City Center“ selbstverständlich an den „Verkaufsoffenen Sonntagen“ anlässlich von „Gladbeck Total“ im Mai und beim „Appeltatenfest“ im September geöffnet sein. Festhalten will man auch an den „Kreativ-Aktionen“, die am 1. Samstag im Monat sowie an allen Adventssamstagen für Kinder und Jugendliche angeboten wurden. „Die Resonanz war ganz riesig,“ freut sich Britta Plaßmann. „Also werden wir das Angebot beibehalten.“

Neue Aktivitäten im Jahr 2013

Aber auch Neuerungen sind vorgesehen, wie zum Beispiel eine große Modenschau, an der sich dann mehrere im Center ansässige Händler und Dienstleister beteiligen werden. Darüber hinaus soll die Öffentlichkeitsarbeit samt Werbung deutlich verstärkt werden. „Das alles geschieht natürlich in enger Absprache mit der Werbegemeinschaft des Centers. Gemeinsam sind wir stark,“ blickt Bettina Plaßmann zuversichtlich in die Zukunft.

Mit dem bislang Erreichten ist Bettina Plaßmann also durchaus zufrieden, doch will sie, natürlich gemeinsam mit ihren Center-Mietern, weiter an der Attraktivitätssteigerung des „City Center Gladbeck“ arbeiten. Damit noch mehr Gladbecker und natürlich auch Kunden aus den umliegenden Städten das „City Center Gladbeck“ besuchen und sich dort wohl fühlen.
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Marcel Döpke aus Gladbeck | 11.01.2013 | 14:50  
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