Feuerwehr rettet Möve im Nordpark - Möve wieder wohlauf

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Mit nur einer wasserdichten Wathose zur Möve zu gelangen, erwies sich für zu gefährlich. Die Helfer legten dann doch lieber ein Schlauchboot aus. Fotos: Kariger
Gladbeck:

Feuerwehr rettet Möve | In der späten Dienstag-Nachmittagsstunde rückte die Feuerwehr mit 2 technischen Einsatzfahrzeugen zum Nordpark aus, weil aufmerksame Beobachter den hiesigen Tierschutzverein darüber informierten, dass eine Möve an den Zweigen eines im Wasser liegenden Baumes fest hing sowie zappelte und sich nicht selbstständig befreien könnte. Die hiesige Feuerwehr rückte daraufhin zum Nordpark aus, um zu helfen.

Zuerst zog sich einer der Helfer eine wasserdichte Wathose an, um zu Fuß zur Möve zu waten. Es stellte sich aber auf halben Wege heraus, dass der Teichboden doch ziemlich unsicher und tiefer wurde. Er musste also sicherheitshalber wieder umkehren.

Zurück ans Ufer also, ein Schlauchboot aus dem Wagen geholt, mit Füllgas aufgeblasen, zu Wasser gelassen und rüber zur Möve gepaddelt. Dabei stellte sich heraus, dass die Möve sich in Angelschnüre plus Haken und halbem Fisch mit ihrem linken Flügel verheddert hatte. Ein Umstand, von dem bekannt ist, dass sich öfter Wasservögel mit Flügeln oder Füßen in abgerissene Anglerschnüre am Nordpark verfangen, wie ich selbst auch schon beobachten konnte.

Frisch ausgeworfene Anglerschnüre liegen manchmal noch ziemlich knapp unter der Wasseroberfläche des Wasser oder liegen auf Zweigen im Wasser auf und querende Gänse können schon mal mit den Füßen die Schnur nach sich ziehen, bzw. sich darin verfangen. Einem Angler wäre so mal fast die Angel ins Wasser gezogen worden, hätte er seine Rolle nicht in lockerer Stellung gehabt, die plötzlich rasant schnell abgerollt wurde. Der hechtete dann natürlich wie ein Wilder der Angel hinterher.

Die Möve wurde also vom Anglerschnur-Knäuel plus Haken und Fischkopf befreit und nach anfänglich benommenen Bewegungen dann zog sie doch zielsicher auf dem Wasser zur Insel rüber und kann sich jetzt wieder des Lebens erfreuen,... dank unser Feuerwehr, den Rettern in der Not.

Fotos: Kariger
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